Storys aus HAGEN
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Westfalenpost: Facebook/Zuckerberg
Hagen (ots) - Kritisieren darf man alles, also auch die Ankündigung des Facebook-Gründers, 99 Prozent seines gewaltigen Vermögens zu spenden. Es stimmt schon: Dadurch spart Zuckerberg Steuern. Der Staat hat weniger Geld zur Verfügung, das er demokratisch kontrolliert verwenden kann. Tendenziell klingt das bedrohlich: Wollen die Reichen jetzt neben der Finanz- und Wirtschafts- auch noch die Sozial-, Gesundheits- und Bildungspolitik kontrollieren? Könnten wir angesichts ...
mehrWestfalenpost: Bundeswehr
Hagen (ots) - Eigentlich ist die Quote des Tornados gar nicht so schlecht: 44 Prozent der deutschen Kampfjets sind derzeit nach offiziellen Angaben einsatzbereit. Immerhin. Beim Transporthubschrauber NH90 fliegt nur jeder Fünfte, beim Kampfhubschrauber Tiger sieht es mit 26 Prozent nicht viel besser aus. Also ist doch alles in Butter mit dem Tornado. Spaß beiseite. Es ist richtig, dass sich Teile der Militär-Ausstattung in einem miserablen Zustand befinden. Nun aber ...
mehrWestfalenpost: Gradmesser der Zivilisation / Kommentar von Rudi Pistilli zur Forderung nach Alternativen zu Tierversuchen
Hagen (ots) - Tierversuche auf ein unerlässliches Maß zu beschränken, muss das Ziel einer humanen Gesellschaft sein! Die neuen Daten des Statistischen Bundesamtes ergeben in diesem Zusammenhang ein Armutszeugnis: Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Tiere, die für Versuche herhalten mussten, um 70 Prozent ...
mehrWestfalenpost: Mit Vollgas in eine Nebelbank / Kommentar von Michael Backfisch zu Syrien
Hagen (ots) - Mit fast schon beängstigendem Tempo will die große Koalition 1200 Bundeswehrsoldaten in die derzeit gefährlichste Region der Welt schicken. Eine politische Diskussion über den Endzweck einer solchen Mission fand genauso wenig statt wie eine Abwägung der Chancen und Risiken. Gewiss: Nach der beispiellos brutalen Terrorserie in Paris wollte die ...
mehrWestfalenpost: Daniel Berg über das Olympia-Referendum in Hamburg: Eine Niederlage für den Sport
Hagen (ots) - Es ist ein Nein. Die Bürger in Hamburg wollen die Olympischen Spiele 2024 nicht. Es ist ein Nein zu den Chancen, denn die hatte es ja auch gegeben: Stadtentwicklung zum Vorzugstarif zum Beispiel. Aber die Menschen wollen es nicht. Nicht die Baustellen, nicht die Umstände, nicht die Kosten. Hamburg ...
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Westfalenpost: Daniel Berg über das Olympia-Referendum in Hamburg: Eine Niederlage für den Sport
Hagen (ots) - Es ist ein Nein. Die Bürger in Hamburg wollen die Olympischen Spiele 2024 nicht. Es ist ein Nein zu den Chancen, denn die hatte es ja auch gegeben: Stadtentwicklung zum Vorzugstarif zum Beispiel. Aber die Menschen wollen es nicht. Nicht die Baustellen, nicht die Umstände, nicht die Kosten. Hamburg ...
mehrWestfalenpost: Martin Korte zum Klimagipfel: Paris - die Stadt der Hoffnung
Hagen (ots) - Hoffentlich ist es mehr als eine selbsterfüllende Prophezeiung. Wer in den vergangenen Tagen mit Wissenschaftlern, Politikern und Umweltorganisationen über die Weltklimakonferenz reden konnte, der spürte etwas in der Stimme der Gesprächspartner, das dort in den vergangenen Jahren zunehmend verkümmert schien: Zuversicht! Von Paris könnte tatsächlich ...
mehrWestfalenpost: Lorenz Redicker zum Streit um Krankenhauskapazitäten
Hagen (ots) - Wenn es ums Geld geht, sehen sich die Kassen gern als Anwälte ihrer Versicherten. Patienten indes haben oft andere Interessen; hier gilt es für die Kassen, die richtige Balance zu finden. Weil die Versicherten höhere (Zusatz-)Beiträge jetzt allein stemmen müssen, sind die Kassen alarmiert, fürchten sie mehr denn je die Abwanderung ihrer gesunden Mitglieder (die Kranken wechseln meist nicht). Das ...
mehrWestfalenpost: Rolf Hansmann zur Terrorgefahr in Deutschland durch den Anti-IS-Kampf
Hagen (ots) - Deutschland zieht in den Krieg gegen den Terror. Mit der Ankündigung der Bundesregierung, Bundeswehr-Soldaten nach Syrien entsenden zu wollen, steigt die Gefahr von Terroranschlägen hierzulande. Da mögen noch so viele Politiker darauf hinweisen, dass es schon seit langem Drohungen seitens des selbsternannten Islamischen Staates (IS) gegenüber dem ...
mehrWestfalenpost: Christian Kerl zur Bundeswehr
Hagen (ots) - Nun geht es schnell mit einem Einsatz deutscher Soldaten in der Krisenregion. Die zurückhaltende Rhetorik der Regierung darf nicht darüber hinwegtäuschen, um was es geht: 14 Jahre nach dem Beginn des US-geführten Afghanistan-Einsatzes beteiligt sich Deutschland wieder direkt an einem Anti-Terror-Krieg, dessen Ende unabsehbar ist. Und es ist unklar, ob die Lehren aus dem Afghanistan-Desaster beherzigt ...
mehrWestfalenpost: Torsten Berninghaus zum VW-Skandal
Hagen (ots) - Bei VW reißen die schlechten Nachrichten nicht ab. Erst gestern musste der Konzern einräumen, dass es neue Probleme gibt mit einer Software für die Rückgewinnung von Energie, mit der die Autobatterien geladen werden können. Manipulation sei nicht im Spiel, es handele sich nur um einen technischen Fehler, heißt es. Tatsächlich sieht es derzeit so aus, als sei diese neuerliche Panne beherrschbar. ...
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Westfalenpost: Der Preis der Solidarität / Kommentar von Harald Ries zu den neuen Aufgaben für deutsche Soldaten
Hagen (ots) - Frankreich ist ein Freund und Nachbar, ein Partner in der EU und Nato. Wird er angegriffen, leisten wir Hilfe. Der Terror könnte jederzeit uns treffen und meint sowieso unseren Lebensstil. Also schickt die Bundesregierung mehr Soldaten nach Mali, verstärkt die Ausbildungsmission für die kurdischen ...
mehrWestfalenpost: Nato bemüht sich, den Konflikt zu entschärfen / Kommentar von Knut Pries zur Nato und Russland
Hagen (ots) - Weniger ging nicht. Gemessen an dem Umstand, dass die Türkei wegen Verletzung ihres Hoheitsgebietes das gesamte Militärbündnis zusammentrommelt, ist die anschließend erklärte Solidarität von nahezu frostiger Nüchternheit. Nato-Generalsekretär Stoltenberg bekräftigt, dass die schon mehrfach ...
mehrWestfalenpost: Angela Merkel
Hagen (ots) - Adenauer steht für die Westbindung, Brandt für die Ostpolitik und Kohl für die Vereinigung. Und welches historische Projekt verbinden wir mit Merkel? Keins. Noch keins. Denn die Einheit Europas, die eine ihrer Herzensangelegenheiten sein könnte, fliegt der mächtigsten Frau der Welt gerade um die Ohren. Herzensangelegenheit? Das ist ein Wort, das eigentlich nur schwer mit Merkel in Verbindung zu bringen ist. Die Kanzlerin ist Pragmatikerin, Realistin, keine ...
mehrWestfalenpost: Terrorbekämpfung
Hagen (ots) - Das Entsetzen über die Anschläge in Paris, die Trauer über die Opfer und die Unsicherheit sind noch nicht gewichen, da folgt der nächste feige Angriff: Dschihadisten, die sich selbst Gottes-Krieger nennen, stürmen ein Hotel in Malis Hauptstadt Bamako, nehmen Gäste als Geiseln, drohen mit ihrer Ermordung. Wieder ein Gewaltexzess, wieder islamistische Terroristen, die anscheinend unaufhaltsam einem völlig falsch verstandenem Gottesbild folgend Schrecken ...
mehrWestfalenpost: Carsten Menzel zur Rolle des Bundesinnenministeriums
Hagen (ots) - Der enorme Zustrom von Menschen, die vor Krieg, Chaos, Verfolgung und Terror aus ihren Heimatländern nach Deutschland fliehen, ist eine Herausforderung. Eine große Herausforderung sogar. Wie groß, das konnte das Bundesinnenministerium dieser Tage nicht sagen: Die zuständige Behörde teilte mit, sie wisse schlicht nicht, wie viele Flüchtlinge zu uns gekommen sind. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ...
mehrWestfalenpost: Harald Ries zum IS-Terror
Hagen (ots) - Wenn die Anschläge des IS Reaktionen auf das militärische Engagement Russlands und Frankreichs in Syrien sind, könnte sich Deutschland weiter heraushalten und hoffen, auch künftig verschont zu bleiben. Vielleicht waren es ja doch nicht nur Glück und perfekte Arbeit der Sicherheitskräfte, die uns Szenen wie in Paris, London oder Madrid erspart haben. Das wäre die feige Reaktion. Stattdessen hat die ...
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Westfalenpost: Vorbildfunktion / Kommentar von Martin Korte zum Klimawandel
Hagen (ots) - Ob Deutschland in der Lage sein wird, sein selbst gestecktes CO2-Minderungsziel bis zum Jahr 2020 auf den Punkt genau zu erreichen, wird das Weltklima quantitativ weder retten noch in eine schlimmere Katastrophe treiben. Dafür ist der deutsche Anteil am globalen Ausstoß von Treibhausgasen einfach zu gering. Trotzdem müssen wir aus dem Alarmruf der ...
mehrWestfalenpost: Angst geschürt - und auch wieder genommen / Kommentar von Nina Grunsky zu de Maizières' Krisenmanagement
Hagen (ots) - Ein Zitat für die Ewigkeit. In nahezu jeder Lebenslage anzuwenden. Beim Arzt zum Beispiel: "Was habe ich denn, Herr Doktor?" - "Ein Teil meiner Antworten würde Sie nur verunsichern." In einer weniger glücklichen Ehe: "Liebst du mich, Schatz?" - "Ein Teil meiner Antworten würde dich nur ...
mehrWestfalenpost: Arbeit gerecht bezahlen / Kommentar von Carsten Menzel zur Begrenzung der Leiharbeit
Hagen (ots) - Es ist der alte Antagonismus zwischen Gerechtigkeit und Wettbewerbsfähigkeit: Die Arbeitnehmerseite begrüßt die geplanten Neuregelungen zur Leiharbeit; die Arbeitgeberseite lehnt sie vehement ab. Letztere argumentieren damit, dass die Lohnkosten nicht (noch) weiter steigen dürften. Völlig unrecht ...
mehrWestfalenpost: Wir müssen für unsere Freiheit kämpfen / Kommentar von Martin Korte zu den Folgen der Anschläge
Hagen (ots) - In ein paar Tagen wird die Trauer über die schrecklichen Attentate von Paris verblasst sein. Das ist menschlich; nach Charlie Hebdo, nach dem Absturz des russischen Ferienfliegers, nach der Attacke auf das Touristenhotel in Tunesien war das nicht anders. Gefühle sind wichtig, doch sie ändern nichts: ...
mehrWikinger Reisen wächst zweistellig - Marktführer Wanderurlaub klar über dem Branchenschnitt
mehrWestfalenpost: Torsten Berninghaus zu den Terror-Anschlägen von Paris
Hagen (ots) - Zwei Tage nach der schrecklichen Terrornacht von Paris steht Europa noch unter Schock. Allerorten herrscht große Traurigkeit. Die Franzosen haben den Ausnahmezustand ausgerufen, trotzdem versammeln sich Bürger zum Beispiel am geschichtsträchtigen Place de la République. Sie trauern. Aber sie wollen zugleich ihren Widerstand demonstrieren und zeigen, ...
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Westfalenpost: Arbeit in Altenheimen
Hagen (ots) - Der ethisch-moralische Zustand einer Gesellschaft spiegelt sich auch in ihrem Umgang mit alten Menschen wider. Angesichts der Situation in vielen Altenheimen sollte uns deshalb ein kalter Schauer über den Rücken laufen. Was dort vor sich geht, wirkt wie ein Rückschritt ins Zeitalter der Barbaren.Warum muten wir den Pflegekräften eine Last zu, die sie nach menschlichem Ermessen gar nicht ...
mehrWal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
Orca-Show-Einschränkung im Seaworld wird den "Niedergang des Unternehmens" kaum aufhalten
Hagen (ots) - Am Montag verkündete Seaworld-Chef Joel Manby, dass die umstrittenen Orca-Shows im kalifornischen San Diego nur noch bis Ende 2016 zu sehen seien. Ab 2017 soll die bisherige Attraktion mehr auf das "natürliche Verhalten" der Wildtiere abgestimmt werden. Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) bezeichnet die Ankündigung als "faulen Kompromiss". ...
mehrWestfalenpost: EU-Krise
Hagen (ots) - Wir machen ja den Fehler, dass wir vieles nur aus unserer Perspektive sehen. Das ist menschlich. Jeder ist sich selbst der Nächte. Bezogen auf die Europäische Union verbietet sich eine solche Sichtweise - eigentlich; die EU ist schließlich auf Gemeinschaft und damit auf Kompromisse angelegt. Man müsste also öfter mal durch die Brille der anderen schauen. Zum Beispiel durch die der Osteuropäer. Dort lehnen ja nicht nur die Regierungen, sondern auch die ...
mehrWestfalenpost: DFB/Niersbach-Rücktritt
Hagen (ots) - Weiten sich Affären zu einem internationalen Skandal aus, dient der Rücktritt einer involvierten prominenten Person gerne als Befreiungsschlag. Davon ist der Deutsche Fußball-Bund im Fall der verschwundenen 6,7 Millionen Euro und den Vorwürfen, die WM 2006 mit unlauteren Mitteln nach Deutschland geholt zu haben, jedoch weit entfernt.Obwohl Wolfgang Niersbach politische Verantwortung übernahm und sein ...
mehrWestfalenpost: Andreas Thiemann zur Neuregelung der Sterbehilfe: Die Ausnahme wird doch nicht zur Regel
Hagen (ots) - Geschäftsmäßige Sterbehilfe - vielleicht hat am Ende dieser so kalt-technokratisch klingende Begriff die Bundestagsabgeordneten in ihrer Mehrheit dagegen stimmen lassen. Die Vorstellung, dass das Sterben in den Bereich einer organisierten Dienstleistung entgleitet, öffnet tatsächlich der Fantasie ...
mehrWestfalenpost: Wilfried Goebels zu Integrationskursen: Kein Rabatt auf unsere Werte
Hagen (ots) - Viele Flüchtlinge mit Bleiberecht werden in den nächsten Jahren mehr lernen müssen als die deutsche Sprache. Wer das Asylrecht in Anspruch nimmt, muss laut Genfer Konvention auch die Gesetze des Gastlandes achten. Das Grundgesetz gilt für alle - unabhängig von Herkunft, Religion und Geschlecht. Hier darf es keinen Rabatt auf unsere Werte geben. Der ...
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