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Bundesregierung fürchtet Streit in Koalition um heikles Atomgeschäft

Hamburg (ots)

Ein heikles Atomgeschäft könnte schon bald den
Streit innerhalb der rot-grünen Koalition verschärfen. Wie die ZEIT
meldet, will der französische Nuklearkonzern Areva will auf die
deutsche Uran-Anreicherungstechnik umsatteln, die von der
deutsch-britisch-niederländischen Firma Urenco benutzt und
weiterentwickelt wird. Dafür ist aber ein Abkommen zwischen den
beteiligten Ländern nötig. Vorige Woche sollte es in Paris
unterzeichnet werden, doch auf einmal zierten sich die Deutschen.
Die Bundesregierung steht vor einem Dilemma: Entweder
unterschreibt sie, dann käme es zu Spannungen zwischen Rot und Grün.
Oder Deutschland steigt aus dem vereinbarten Geschäft aus, dann wäre 
der Ärger mit Frankreich riesengroß. Laut ZEIT würden zurzeit
juristische Konstruktionen geprüft, um die Angelegenheit möglichst
geräuschlos zu halten oder den ganzen Vorgang wenigstens bis zur
Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen nicht öffentlich werden zu
lassen.
Den kompletten Text der ZEIT Nr. 13 vom 23. März 2005 senden wir
Ihnen gerne zu.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse-
und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558,
E-Mail: bunse@zeit.de)

Original content of: DIE ZEIT, transmitted by news aktuell

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