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Frankfurter Rundschau

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  • 04.03.2015 – 16:47

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Netanjahu

    Frankfurt (ots) - Der Iran steht an der Schwelle, Atommacht zu werden. Mit verbalem Bombardement lässt sich das nicht verhindern und mit einem Militärschlag auch nicht. Die beiden Optionen, die Israels Premier zu bevorzugen scheint, scheiden also aus. Die Alternative, mit den Iranern einen Kompromiss auszuhandeln, erfordert Zugeständnisse - für Netanjahu das größte Übel. Er verlangt einen Deal, bei dem die Iraner ...

  • 03.03.2015 – 17:40

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Lehrerstreik

    Frankfurt (ots) - Es gibt die erwartbaren Reaktionen auf den Lehrerstreik. Gebt den Lehrerinnen und Lehrern halt ein paar Euro mehr im Monat, aber schafft endlich das Beamtentum ab, sagen die einen. Wieso sollen die mehr Geld bekommen, die haben doch wegen der Schulferien so viel Urlaub, polemisieren die anderen. Dabei haben vermeintlich einfache Antworten auf komplexe Probleme noch nie weitergeholfen. Bleibt man auf der ...

  • 02.03.2015 – 17:04

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Mindestlohn: Kein Grund für Übertreibungen

    Frankfurt (ots) - Der deutsche Mindestlohn liegt mit 8,50 Euro pro Stunde auf einem vernünftigen Niveau. Das legt ein internationaler Vergleich nahe. Er löst die Probleme einkommensschwacher Haushalte nicht, aber er bessert die Lage vieler Geringverdiener. Er wird zu Entlassungen führen, aber nicht zu massenhaftem Arbeitsplatzabbau. Er ist kein Allheilmittel, aber ...

  • 01.03.2015 – 18:40

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Mord an Boris Nemzow:

    Frankfurt (ots) - Boris Nemzow war der ewig junge, ewig vorwärtsstürmende Hoffnungsträger der russischen Opposition. Sein gewaltsamer Tod bedeutet einen viel stärkeren Einschnitt als die politischen Morde, die diesem Attentat vorausgingen. (...) Es bedarf keiner Appelle, den Mord an Boris Nemzow nicht im aktuellen Ost-West-Konflikt zu instrumentalisieren. Es sind nicht die politisch Verantwortlichen in Russland, die ...

  • 25.02.2015 – 17:30

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur großen Koalition

    Frankfurt (ots) - Die Chefs der großen Koalition haben also am Dienstagabend stundenlang zusammengesessen, um - tja, was eigentlich zu beschließen? Entscheidungen zu dem einzigen Thema von einiger Relevanz, dem Ausbau der Stromtrassen, haben die großen Vorsitzenden Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Horst Seehofer auf den Sommer verschoben. Nach gut einem Jahr ihrer Tätigkeit bestätigt sich, was schon zu Beginn dieser ...

  • 24.02.2015 – 16:56

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Bouffier und NSU

    Frankfurt (ots) - Hessens Ministerpräsident Bouffier bemüht sich beim Thema NSU-Mordserie um einen Befreiungsschlag. Ob er ihm gelingt, ist bei aller Wucht seiner Worte weiter offen. Wenn der Verfassungsschutz, für den Bouffier als Innenminister zuständig war, tatsächlich mehr über den Mord an Halit Yozgat wusste, als er in all diesen Jahren verraten hat, wäre das ein politischer Skandal erster Güte. Der ...

  • 18.02.2015 – 17:51

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Griechenland

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert den Streit zwischen der EU und Griechenland: Wie man mit vernebelnder Sprache Politik macht, hat uns gerade Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vorgeführt. Es gebe mit Athen, hat er gesagt, "gar keine Kreditabkommen. Es ist ein Hilfsprogramm für Griechenland". Was unser Finanzminister verbreiten will, ist die Vorstellung, dass wir nicht in erster Linie etwas ...

  • 17.02.2015 – 17:06

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zur Bundeswehr

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert die Pläne für ein Weißbuch der Bundeswehr: Eine neues Weißbuch mit den sicherheitspolitischen Leitlinien für Deutschland ist überfällig. Aber diese Neuerung allein wird nicht reichen. Nötig ist ein sicherheitspolitisches Konzept für die Bundesrepublik und die EU. Das zeigen die Konflikte in der Ukraine oder in Syrien, die selbst das internationale ...

  • 16.02.2015 – 16:56

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu jüdischer Auswanderung

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zur Debatte über jüdische Auswanderung nach Israel: Vor Antisemitismus und Terror zu flüchten, wäre falsch. Dass ein offenbar überwiegender Teil der europäischen Juden die Antwort selbst gibt, ist von besonderer Bedeutung. Denn diejenigen, die nicht in bewachten Synagogen beten, ihre Kinder nicht unter ...

  • 15.02.2015 – 18:00

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Hamburg und FDP

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt nach der Hamurg-Wahl zur Lage der FDP: Die FDP wird ihr Abschneiden im Norden als "Wir leben noch" feiern. Doch überlebenswichtig werden die Wahlen im kommenden Jahr in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Im Süden der Republik dürfte ein nahezu inhaltsleerer Wahlkampf nicht reichen. Das weiß FDP-Chef Lindner, der bisher auf einen weichgespülten neoliberalen ...

  • 13.02.2015 – 16:54

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Streit zwischen der EU und Griechenland

    Frankfurt (ots) - "Wir dürfen erwarten, dass es bis Montag zu einem Kompromiss kommen wird, der Griechenland das Gesicht wahren lässt, ohne das Gesamtgebäude der gefährlichen Austeritätspolitik à la Merkel zu gefährden. Aber eine an Werten wie Solidarität und an dauerhafter Stabilität orientierte Politik hätte das ganze Gebäude zu sanieren - durch eine ...

  • 11.02.2015 – 16:48

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Flüchtlingen

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert die jüngste Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer: Wieder sind mehr als 300 Flüchtlinge vom Mittelmeer verschluckt worden. Die allermeisten von ihnen hätten wohl gerettet werden können. Auch vor über einem Jahr waren über 300 Menschen ertrunken - eine Meile vor der Küste von Lampedusa. Danach startete Italien die Operation Mare Nostrum: Marine und Küstenwache ...

  • 10.02.2015 – 17:07

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zum Kirchenasyl

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zur Debatte über das Kirchenasyl: Kirchenasyl sei eine Art christliche Scharia, verkündet Thomas de Maizière - schließlich stellten sich Religionsgemeinschaften damit über das Gesetz. Kirchenasyl steht plötzlich in einer Reihe mit "Ehrenmorden", Zwangsheiraten, Steinigungen. Tatsächlich ist das Scharia-Szenario vor allem eines: absurd. Das eine, die Scharia, ist ...

  • 09.02.2015 – 16:49

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu "Swissleaks"

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zum Skandal um die Bank HSBC: Bei dem Skandal geht es nicht nur um Unsummen an Geld, um Milliarden, die armen und reichen Staaten an Steuereinkünften fehlen. Es geht auch um Politik, Krieg und Terror. Es geht um Bankkunden, die vermutlich mit Blutdiamanten und Waffen handeln, die Kriege finanzieren, in denen Kindersoldaten als Kanonenfutter dienen, oder die ...

  • 04.02.2015 – 17:35

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Griechenland-Debatte

    Frankfurt (ots) - Griechenlands neue Regierung hat sich auf ihrer Europatour eine weitere Abfuhr eingeholt: Die Europäische Zentralbank (EZB) verweigert jede Teilnahme an einem Schuldenverzicht und lehnt zudem eine Aufstockung des Programms ab, mit dem sich Athen kurzfristig Geld leihen könnte. Diese harte Haltung ist nicht verwunderlich. Die EZB ist an ihre Regeln gebunden. Ob Griechenland Luft zum Atmen gegeben oder ...

  • 01.02.2015 – 16:51

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Weizsäcker

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zu den Verdiensten Richard von Weizsäckers: Es ist heute unumstritten, wie befreiend es war, als der Bundespräsident 1985 zum Kriegsende das Wort "Befreiung" aussprach. Für gegenwärtige Zwecke aber wäre es auch lohnend, sich an Weizsäckers Reden zu Politik und Gesellschaft der Bundesrepublik zu erinnern. Er kleidete die Selbstbezüglichkeit der Parteien in das ...

  • 29.01.2015 – 17:50

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Spaltung von Pegida

    Frankfurt (ots) - Pegida war einmal. Nun soll es zwei in Dresden geben, das gemäßigtere der Kathrin Oertel, die sich zukünftig mehr Demokratiefragen als Asylthemen widmen möchte. Und den harten Rest, der weiter montags brüllen und Arm in Arm mit Rassisten Dampf ablassen will. Spreu und Weizen trennen sich? Schön wäre es. Mal abwarten, wo "das Volk" zukünftig montags hinmarschiert. Womöglich bleibt es beim ...

  • 28.01.2015 – 18:31

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Entwicklung der AfD

    Frankfurt (ots) - Eine "Volksbewegung" sieht Alexander Gauland in den Demonstranten von Pegida, die unser Land vor einer "Islamisierung" bewahren wollen. Wenn er daraus schöpfen möchte, wie einst die Grünen aus der Anti-Atom-Bewegung, wird er sich aber wohl beeilen müssen. (...) Die Zeit der Rück- und Nachtritte ist angebrochen in Dresden. (...) Parteigründer Bernd Lucke macht die totale Kampfansage an den Islam ...

  • 27.01.2015 – 17:01

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Griechenland

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zur neuen Regierung in Griechenland: Im vergangenen Jahr hatte sich die Europäische Union noch entschlossen gezeigt gegen die freiheitseinschränkenden Umtriebe des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban. In Sachen Griechenland sind die Reaktionen verhaltener. Am Donnerstag treffen sich die EU-Außenminister, um über neue Sanktionen gegen Russland wegen der neuen ...

  • 26.01.2015 – 16:44

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Entwicklung in Griechenland

    Frankfurt (ots) - Wahlsieger Alexis Tsipras steht für eine neue, unverbrauchte Generation, die nicht mit dem alten Machtklüngel verbandelt ist. Er könnte in einem Land, das seit dem Ende der Militärdiktatur abwechselnd und am Schluss gemeinsam von der konservativen Nea Dimokratia und der sozialdemokratischen Pasok regiert wurde, einen Wechsel der politischen Elite einleiten - und damit einen Abschied von einem ...

  • 23.01.2015 – 17:32

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Griechenland/Europa

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zur Wahl in Griechenland: Die Krise hat die Staaten recht eindeutig in Gewinner und Verlierer auf den Märkten der EU und der Welt geteilt. Die Gläubigerstaaten wie Deutschland schützten die Schuldner vor der Pleite, die auch für die Gläubiger große Verluste bedeutet hätte. Im Gegenzug aber verlangten sie harte ...

  • 22.01.2015 – 16:44

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Anleihekäufen

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zu den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank: Der Schritt wird die Euro-Konjunktur zwar nicht retten, aber unterstützen. Dennoch hält sich Gegnerschaft zu den Anleihekäufen. Vor allem in Deutschland und den Niederlanden - Europas großen Gläubigerländern - weigert man sich erstens, das Risiko eines Zahlungsausfalls in den Euro-Schuldnerstaaten zu ...

  • 21.01.2015 – 16:57

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Obama-Rede

    Frankfurt (ots) - Wenn Obama nun der Mittelschicht etwas zukommen lassen will, dann kann er mit Beifall in der Gesellschaft rechnen. Es ist der richtige Zeitpunkt, um die Steuersätze für die Reichen ein bisschen zu erhöhen und den Zugang zu Bildung für die weniger Wohlhabenden ein bisschen zu verbilligen. Es geht nur darum, den Wohlstand in Amerika ein klein wenig gerechter zu verteilen. Mit Klassenkampf, wie einige ...

  • 20.01.2015 – 17:33

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Auftakt des WEF in Davos

    Frankfurt (ots) - Im Zeitalter der Globalisierung zeigt sich ein zu wenig beachtetes Phänomen. Die Unterschiede zwischen den Nationen nehmen wieder ab, doch die innerhalb einzelner Länder weiten sich aus. Der Gegensatz zwischen Arm und Reich, oben und unten, vermögend und besitzlos nimmt zu. Nicht alles an der neuen sozialen Ungleichheit ist hausgemacht, quasi das Werk böser Politik in Bonn oder Berlin. Die zunehmende ...

  • 18.01.2015 – 17:01

    Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Libyen

    Frankfurt (ots) - Die Frankfurter Rundschau schreibt zur Lage in Libyen: In der arabischen Welt ist man sich wieder einmal weitgehend einig: Der Westen ist schuld. Das gilt ganz besonders, was Libyen angeht. Hätte die Nato im Frühjahr 2011 nicht eingegriffen und den Revolutionären geholfen, die Regierung von Muammar al-Gaddafi zu stürzen, dann wäre das Land jetzt nicht in einer so chaotischen Lage, heißt es. In ...