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  • 15.11.2015 – 20:29

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den Anschlägen von Paris

    Stuttgart (ots) - Wenn CSU-Chef Horst Seehofer nach den Pariser Anschlägen fordert, dass Deutschland wieder wissen muss, wer hierherkommt und was er macht; wenn danach gerufen wird, bei der Einreise die Regeln des Gesetzes nicht länger zu ignorieren, dann ist das nicht nur legitim, sondern ein Akt staatlicher Verantwortlichkeit. Die Anschläge von Paris sind ein Anschlag auf uns alle. Sie fordern deshalb nach einer Zeit ...

  • 13.11.2015 – 21:33

    Stuttgarter Nachrichten: schwarze Null

    Stuttgart (ots) - Die schwarze Null ist das politische Placebo, mit dem die deutschen Steuerzahler ruhiggestellt werden sollen, wenn es darum geht, aus dem Bundeshaushalt 2016 Milliarde um Milliarde zusätzlich für die Versorgung und Integration von Flüchtlingen herauszukitzeln. Das ist der rhetorische Rettungsring, an dem sich die Bundesregierung festzuklammern gedenkt, wenn sie immer leiser ruft: Wir schaffen das. ...

  • 12.11.2015 – 22:09

    Stuttgarter Nachrichten: Guide Michelin

    Stuttgart (ots) - "Der ungebrochene Boom der Spitzengastronomie zeigt vor allem eines: Die Deutschen haben Geld, und sie sind auch bereit es auszugeben. Scharen von Gastro-Touristen aus dem Ausland kurbeln das Geschäft weiter an, denn nirgendwo ist Edelküche so preiswert wie hierzulande Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 ...

  • 11.11.2015 – 22:08

    Stuttgarter Nachrichten: Flüchtlinge

    Stuttgart (ots) - Wir schaffen das, hat Kanzlerin Merkel gesagt. Das schafft uns, wäre passender gewesen. Der anhaltende Flüchtlingszustrom überfordert den deutschen Staat. Das Kanzleramt wird nicht mehr informiert, wenn das Bundesinnenministerium zum Dublin-Verfahren zurückkehrt. Hunderttausende Flüchtlinge sind noch gar nicht registriert. Europa braucht endlich überall funktionierende Außengrenzen. Das bedeutet ...

  • 09.11.2015 – 22:45

    Stuttgarter Nachrichten: Niersbach

    Stuttgart (ots) - "Lange sah es so aus, als könnte sich Wolfgang Niersbach in die Verlängerung kämpfen. Doch so sehr sich der DFB-Präsident auch mühte, noch entscheidende Treffer gegen seine Kritiker zu landen, am Ende musste er sich geschlagen geben. Sein Rücktritt ist der notwendige Schlusspfiff in einer Partie, in der ihn die Fakten mehr und mehr in die Defensive drängten." Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - ...

  • 09.11.2015 – 22:44

    Stuttgarter Nachrichten: Niersbach

    Stuttgart (ots) - "Lange sah es so aus, als könnte sich Wolfgang Niersbach in die Verlängerung kämpfen. Doch so sehr sich der DFB-Präsident auch mühte, noch entscheidende Treffer gegen seine Kritiker zu landen, am Ende musste er sich geschlagen geben. Sein Rücktritt ist der notwendige Schlusspfiff in einer Partie, in der ihn die Fakten mehr und mehr in die Defensive drängten." Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - ...

  • 08.11.2015 – 21:34

    Stuttgarter Nachrichten: Äußerungen von Innenminister de Maizière

    Stuttgart (ots) - "Es ist vielmehr das ganze Szenario, das so verstört: Dass de Maizière zunächst bei einer durchaus sensiblen Flüchtlingsfrage vorprescht, dass er zuvor nichts mit Merkel und der SPD besprochen hat, das ist schon ungewöhnlich. Dass er in der Flüchtlingsfrage zuvor von der Kanzlerin faktisch entmachtet wurde und er dennoch diesen Alleingang ...

  • 04.11.2015 – 21:25

    Stuttgarter Nachrichten: zum VW-Skandal

    Stuttgart (ots) - "Made in Germany" bleibe ein Gütezeichen, an dem auch die Vorfälle bei VW nichts änderten, sagt Angela Merkel tapfer. Doch die neuen Vorwürfe, dass der deutsche Vorzeigekonzern jetzt neben manipulierten Abgaswerten auch beim zwar für Menschen unschädlichen, jedoch das Klima stark belastenden Kohlendioxid geschummelt haben dürfte, könnten den Eindruck nähren, dass Merkel sich - neben dem Ausmaß ...

  • 03.11.2015 – 22:05

    Stuttgarter Nachrichten: zum DFB

    Stuttgart (ots) - Die Justiz klemmt sich nicht ohne Grund hinter den Ball. Waren die 6,7 Millionen Euro tatsächlich Schmiergeld aus einer schwarzen Kasse, das die WM-Macher auch noch widerrechtlich als Betriebsausgabe von der Steuer absetzten? Wenn ja, wäre das mutmaßlich korrupte Spiel um die WM-Vergabe noch mieser als vermutet. Deshalb ist es gut, dass staatliche Ermittlungen den Druck auf die Klärung der Geschehnisse erhöhen. Die Selbstreinigungskräfte des Sports ...

  • 02.11.2015 – 21:50

    Stuttgarter Nachrichten: zum Wahlsieg der AKP bei den Wahlen in der Türkei

    Stuttgart (ots) - "Wie sich die Türkei entwickeln wird, dürfte vor allem davon abhängen, ob es der neuen AKP-Regierung wirklich ernst damit ist, wieder auf die Kurden zuzugehen und ihren blutigen Feldzug gegen die PKK zu beenden. Ob es ihr gelingt, den tiefen Graben zwischen ihren fromm-konservativen Anhängern und den zumeist westlich ausgerichteten Bewohnern in ...

  • 01.11.2015 – 19:05

    Stuttgarter Nachrichten: zum Krisengipfel der Koalition

    Stuttgart (ots) - Wer einen Krisengipfel zur wichtigsten innenpolitischen Frage seit der Wiedervereinigung nach zwei Stunden verlässt - noch dazu mit armseligen Verweisen auf "Anschlusstermine" -, der will nicht reden. Der will eine Inszenierung. Sigmar Gabriel mag psychologisch und taktisch nachvollziehbare Gründe für seine Demonstration gehabt haben, aber ein Mann, der verlauten lässt, dass er gern Kanzler werden ...

  • 30.10.2015 – 20:13

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Einbruch-Vorhersage der Polizei in Baden-Württemberg

    Stuttgart (ots) - Eine neue Software, die von den Polizeipräsidien Stuttgart und Karlsruhe sechs Monate lang getestet wird, soll den Beamten eine Art tägliche Einbruch-Vorhersage liefern. Mit deren Hilfe lässt sich Einbruchskriminalität angeblich gezielter bekämpfen. Lange Zeit schien es so, als werde dieses Thema den Landtagswahlkampf im März 2013 mitbestimmen. ...

  • 29.10.2015 – 20:58

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Deutschen Bank

    Stuttgart (ots) - Die Deutsche Bank konzentriert sich auf Geschäftsfelder, in denen sie ihre Zukunft sieht. Doch weil auch Cryan das Bankgeschäft nicht neu erfinden kann, ähnelt die neue Bank der alten - mit dem Unterschied, dass das risikoarme Privatkundengeschäft noch weiter zurückgeschnitten wird. Risikohaltige Geschäfte werden also eher noch wichtiger. Die Versuchung, dabei den Pfad der Tugend zu verlassen, ist ...

  • 28.10.2015 – 19:53

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Rentensicherheit

    Stuttgart (ots) - Während nach der Jahrtausendwende unter dem Strich Menschen aus Deutschland abgewandert sind, betrug die Netto-Zuwanderung allein im letzten Jahr 500 000 Personen. Diese Menschen wurden in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft integriert, bei sinkenden Arbeitslosenzahlen. Ein positives Signal angesichts der großen Flüchtlingswelle? Klar ist: Die Integrationskraft des Arbeitsmarktes und die ...

  • 27.10.2015 – 21:03

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu erhöhte Krebsgefahr durch Fleischprodukte

    Stuttgart (ots) - Es ist unbestritten, dass verarbeitetes, also gesalzenes, gedörrtes, geräuchertes, fermentiertes oder anderweitig verändertes Fleisch das Darmkrebsrisiko erhöht. Dennoch muss einem die Wurst nicht im Halse stecken bleiben. Für die Verbraucher ist das Risiko, nur aufgrund ihres Fleischkonsums Darmkrebs zu bekommen, nämlich klein. Das ...

  • 26.10.2015 – 21:22

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Flüchtlingskrise

    Stuttgart (ots) - Es sind ja nicht die rapide sinkenden Umfragewerte (mit 36 Prozent die schlechtesten seit drei erfolgsverwöhnten Jahren), die die Union zunehmend an Angela Merkels Kurs zweifeln lassen und allmählich zu zermürben scheinen. Umfragen kommen und gehen. Nein, es ist das erstmals aufflackernde - von der CSU mit Geschick flankierte - Gefühl, die Kanzlerin habe ihren politischen Instinkt eingebüßt, ihrer ...

  • 25.10.2015 – 21:12

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu AfD

    Stuttgart (ots) - Wer so redet wie die AfD-Vorderen, wer vor lauter Fremden die Heimat schon davonfließen sieht, wer dem grünen Tübinger OB Boris Palmer wegen dessen Forderung nach einer Obergrenze für die Flüchtlingsaufnahme nun Asyl bei der AfD anbietet, der polemisiert und polarisiert gleichermaßen. Aber ist das die Politik, die dieses wirtschaftsstarke und weltoffene Land braucht? Nein. Insofern ist es Zeit für ...

  • 23.10.2015 – 20:52

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Klimagipfel

    Stuttgart (ots) - 195 Staaten sollen im Dezember in Paris ein Abkommen besiegeln, um die Erde vor dem Klimakollaps zu bewahren. Erklärtes Ziel des Klimagipfels ist es, die Erderwärmung auf unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Doch fünf Wochen vor Beginn des entscheidenden Treffens der Regierungschefs in der französischen Hauptstadt ist noch unklar, ob es ein gutes oder schwaches ...

  • 22.10.2015 – 21:47

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Palmer/Flüchtlinge

    Stuttgart (ots) - Man muss Boris Palmer dankbar sein. Schon deshalb, weil der grüne Tübinger Oberbürgermeister beneidenswert einfach die Schwachstelle in seiner Partei bei der Debatte über die nicht enden wollende Aufnahme von Flüchtlingen auf den Punkt bringt. Die Probleme, mit denen sich die Gemeinden zunehmend konfrontiert sehen, richteten sich weder nach der Bibel noch nach dem grünen Wahlprogramm, sagt der OB ...

  • 21.10.2015 – 21:03

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu IG Metall

    Stuttgart (ots) - Die eigentliche Aufgabe aber steht erst noch bevor: Es gilt, nicht nur Missstände zu beseitigen, sondern auch die Basis des Industriestandorts zu festigen. Mit der Auslagerung von Tätigkeiten weichen Unternehmen den teuren Tarifverträgen der Metallbranche aus. Die Nagelprobe für die Tarifpartnerschaft wird nicht darin bestehen, möglichst umfangreiche Forderungen zu stellen, seien diese im Einzelnen ...

  • 21.10.2015 – 00:06

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu EC-Ersatzkarte bei Verlust ohne Gebühr

    Stuttgart (ots) - Es würde verwundern, sollten die Banken nicht schon bald juristisch einwandfreie Regelungen treffen, um sich die von ihnen nicht als Nebenpflicht, sondern als Sonderleistung eingestufte Ersatzkartenausstellung doch bezahlen lassen zu können. Zumal sich der BGH mit keinem Wort zur Höhe einer möglichen Gebühr geäußert hat. Das Urteil ist ...

  • 18.10.2015 – 21:57

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu VW/IG Metall

    Stuttgart (ots) - "Wir zahlen nicht für eure Krise", so lautete von Anfang an die Devise der IG Metall, nachdem die gewaltigen Manipulationen an den Abgas-Messwerten von VW-Dieselautos bekanntgeworden waren. Das ist für eine Gewerkschaft auch die angemessene Ansage - denn selbst wenn unklar ist, wer an den Betrügereien beteiligt war, so ist doch unbestreitbar, was Noch-IG-Metall-Chef Detlef Wetzel sagte: "Die Putzfrau ...

  • 16.10.2015 – 19:33

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Manipulationen bei Herztransplantationen

    Stuttgart (ots) - Nun also Heidelberg. Die Klinik gibt zu: Patientendaten wurden frisiert und Medikamente so gegeben, dass die Betreffenden kränker schienen, als sie tatsächlich waren. Dadurch rückten sie auf der Liste derer, die auf ein Spenderorgan warteten, nach oben. Die Enthüllung kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Erst seit kurzem steigt die Zahl ...

  • 15.10.2015 – 20:37

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu VW

    Stuttgart (ots) - Kaum ein Tag vergeht, an dem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sich nicht zum VW-Skandal äußert. Jetzt hat er also angeordnet, was ohnehin passiert wäre. Der VW-Konzern muss die manipulierten Autos in der Werkstatt nachbessern - neu ist nur, dass die Rückruf-Aktion behördlich überwacht wird, damit sie auch ja ordnungsgemäß abläuft. Seit Bekanntwerden des Abgas-Skandals um ...

  • 14.10.2015 – 20:35

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Verhalten der Kanzlerin

    Stuttgart (ots) - Angela Merkel muss in Zeiten der Flüchtlingskrise ihr Verhältnis zur Fraktion dringend wieder in Ordnung bringen. Viele Fraktionsmitglieder empfinden es als Scheitern der Politik, wenn der Staat den Versuch aufgibt, aus eigener Souveränität seine Grenze zu schützen und den Zuzug zu regeln. Besteht Politik nicht auch darin, Zeichen zu setzen? Keine Zäune, keine Mauern, aber doch ein sichtbarer ...

  • 13.10.2015 – 19:19

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Israel

    Stuttgart (ots) - Auf die Bluttaten wird Netanjahu reagieren. Internationale Sicherheitsexperten sagen blutige Tage voraus, die den Anschlägen von Jerusalem und Ra'anana folgen werden. Die israelische Reaktion nach mehr als 13 Monaten voller Terroranschläge wird garantiert eines nach sich ziehen: Deutschlands Straßen werden sich mit denen füllen, die ein Ende des israelischen Mordens in Palästina fordern. Mit genau ...

  • 12.10.2015 – 20:23

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Transitzonen-Debatte

    Stuttgart (ots) - Es geht um Symbolik. Vor allem darum. Wenn sich CDU, CSU, die bayerische Staats- und die Bundesregierung in den kommenden Tagen zusammensetzen wollen, um ein konkretes Konzept für Flüchtlings-Transitzonen zu erarbeiten, dann ist das in erster Linie nur eines: der hastige Versuch, so zu tun, als bekomme Deutschland energisch den nach wie vor unaufhaltsamen Zustrom von Flüchtlingen in den Griff. ...

  • 11.10.2015 – 21:09

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den Anschlägen in der Türkei

    Stuttgart (ots) - Die Polarisierung der türkischen Gesellschaft, von der Regierung jahrelang aus wahltaktischen Gründen vorangetrieben, ist so beherrschend geworden, dass es kaum noch Brücken zwischen den Lagern gibt. In einer nationalen Notlage wie nach dem Anschlag von Ankara müssten Demokraten jetzt zusammenstehen und über Parteigrenzen hinweg eine einheitliche Front gegen die Gewalttäter bilden. Doch davon ist ...

  • 09.10.2015 – 23:11

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Friedensnobelpreis

    Stuttgart (ots) - Die Entscheidung des Nobel-Komitees hat durchaus Wucht und Sinn. Denn sie strahlt mit hoher Symbolkraft weit über Tunesiens enge Grenzen hinaus. Eine Ermutigung: So jedenfalls will das Komitee die Auszeichnung verstanden wissen. Aber gerade dieses gut Gemeinte macht aus dem Friedensnobelpreis im Herbst 2015 einen hilflosen Appell, eine Revolutionsbilanz, die selbst im Dialog-Musterland Tunesien bei ...