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  • 02.09.2005 – 19:55

    Stuttgarter Nachrichten: zu Ölreserven

    Stuttgart (ots) - Stuttgarter Nachrichten zu Ölreserven In der Rolle des internationalen Krisenmanagers sieht sich Gerhard Schröder am liebsten – und die Wähler sehen ihn so ja auch nicht ungern. Also ran! Nur sollte jeder wissen, dass da eben eine Wahlkampfinszenierung über die Bühne geht und keine ökonomisch besonders durchdachte Operation. Schröders staatlicher Eingriff in die Preisbildung mag den ...

  • 01.09.2005 – 20:01

    Stuttgarter Nachrichten: zu Benzinpreisen:

    Stuttgart (ots) - Stuttgarter Nachrichten zu Benzinpreisen: Die Politik muss endlich aus ihrer Zuschauerrolle heraus – aber nicht indem man die nationale Ölreserve anzapft. Denn die Versorgung ist nicht gefährdet. Aber die Parteien müssen sich fragen, ob sie nicht doch Spielraum sehen, die Mineralölsteuer wenigstens so lange zu senken, bis sich die Lage normalisiert. Das wäre jedenfalls mehr wert, als im ...

  • 31.08.2005 – 19:39

    Stuttgarter Nachrichten: zu SPD/Parteitag:

    Stuttgart (ots) - Der Rückstand auf die Union sei in den letzten 14 Tagen vor der Wahl noch aufzuholen, ein Sieg noch möglich, behauptet Schröder. Doch wie das gelingen soll, verrät er nicht. Denn der Wahlparteitag hat noch einmal deutlich gemacht: Es fehlt Schröder an einem mobilisierenden Thema. Zudem: Wenn es Angela Merkel sogar schafft, mit Seiteneinsteigern wie Paul Kirchhof und Heinrich von Pierer das ...

  • 30.08.2005 – 19:06

    Stuttgarter Nachrichten: zu Pierer:

    Stuttgart (ots) - Nicht so recht klar allerdings ist das Aufgabenfeld, das der neue Mann beackern soll. Die Weltmärkte können es kaum sein, auch wenn das Fach Außenhandel ausdrücklich zu seinen Beratungsschwerpunkten zählt. Denn im Export ist Deutschland Weltmeister. Gerade in letzter Zeit schrauben sich die Gewinne in neue Rekordhöhen. Auch Innovationen gehören zu Pierers Aufgabengebiet – aber welche? Wie kann ...

  • 29.08.2005 – 19:16

    Stuttgarter Nachrichten: zu Konsumklima:

    Stuttgart (ots) - Möglich aber auch, dass der Kanzler einen großen taktischen Fehler begangen hat, als er auf eine vorgezogene Wahl setzte. Angesichts der vermehrt auftauchenden positiven Signale aus der Wirtschaft ist folgendes Szenario nicht mehr gänzlich auszuschließen: Bis zum ursprünglichen Wahltermin hätte sich vielleicht doch noch eine echte Besserung auf dem Arbeitsmarkt und beim Wirtschaftswachstum ...

  • 28.08.2005 – 19:16

    Stuttgarter Nachrichten: zu Linkspartei:

    Stuttgart (ots) - Das ganze Wahlprogramm der umbenannten PDS ist eine Reise in ein Sozialparadies, das sich nirgends auf der Erde finden lässt. Man muss diese Partei an ihrem Programm messen. Und dabei bleibt eine kräftige Portion Demagogie übrig. Das Fatale dabei ist, dass die Linkspartei jetzt mit Lafontaine und Gysi gleich über zwei Politiker verfügt, die die abenteuerlichsten Widersprüche noch mit feiner ...

  • 26.08.2005 – 19:49

    Stuttgarter Nachrichten: zu Lohnfortzahlung:

    Stuttgart (ots) - Braun und andere Spitzenfunktionäre wollen offensichtlich mit immer lauteren und immer dreisteren Forderungen das Klima für neue politische Reformen bereiten. Damit aber liegen sie gründlich falsch. Indem sie überziehen, vergiften sie die Stimmung in der Gesellschaft. Es ist kontraproduktiv, die Beschäftigten ständig mit unseriösen Forderungen aufs Neue zu provozieren. Zumal sie ohnehin in den ...

  • 25.08.2005 – 19:02

    Stuttgarter Nachrichten: zu BVG/Neuwahl:

    Stuttgart (ots) - Wenn wir nicht wollen, dass unsere Verfassung irgendwann vom Verfassungsgericht selbst manipuliert, missdeutet, „hingebogen“ wird, um Schlimmeres zu verhüten, dann müssen wir sie ändern. Ein Selbstauflösungsrecht muss her. Das unwürdige Spiel mit getürkter Vertrauensfrage und getürkter Abstimmung muss ein Ende haben. Bundestagspräsident Wolfgang Thierse hat den Gedanken am Donnerstag zum ...

  • 24.08.2005 – 20:49

    Stuttgarter Nachrichten: zu Überforderte Eltern

    Stuttgart (ots) - Viele Mädchen und Jungen sind allein gelassen, weil ihre Mütter und Väter mit ihren eigenen Problemen beschäftigt und überfordert sind – mit Beziehungskrisen und Trennungen, Alkohol- und Drogenproblemen, Arbeitslosigkeit oder auch ihrer Karriere. Die Unterstützung für 45 200 Familien ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn der Bedarf ist viel größer. Das erleben ...

  • 23.08.2005 – 19:43

    Stuttgarter Nachrichten: zu Schröder:

    Stuttgart (ots) - Noch aber braucht die SPD den Kanzler. Da passt es ihr ins Konzept, dass Schröder neben 198 weiteren Anwärtern für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert ist. So können die Wahlkämpfer noch einmal an Schröders strikte Ablehnung des Irak-Kriegs erinnern – und damit ein Thema aufwärmen, das sie aus dem Dauertief führt. In der SPD-Zentrale hofft man, dass die Zierde ...

  • 22.08.2005 – 20:23

    Stuttgarter Nachrichten: zu Kirchhof:

    Stuttgart (ots) - So besehen ist Kirchhofs Berufung auch eine elegant getarnte Kampfansage an ihre Kritiker in CDU und CSU. Merkel kann damit zeigen, dass sie weiter an den großen Reformwurf glaubt, auch wenn man sie bremst. Für den Fall aber, dass sie mit ihren hochfliegenden Plänen letztlich doch scheitert, kann sie Kirchhof immer noch opfern. Als Ausrede dürfte genügen, dass sich der Gelehrte in den Niederungen ...

  • 21.08.2005 – 19:11

    Stuttgarter Nachrichten: zu Papst

    Stuttgart (ots) - Was bleibt von diesem Mammut-Fest unter dem Kreuz? Das Christentreffen dürfte all jene enttäuschen, die sich einen kräftigen Schub für die Neuevangelisierung Europas und Deutschlands erhoffen: Die Kluft zwischen Jugendkultur und Kirchenpraxis, zwischen Alltag und Dogma lässt sich durch Benedetto-Sprechgesänge nicht überwinden. Die leeren Kirchen in Deutschland werden sich nicht füllen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass der Weltjugendtag ...

  • 19.08.2005 – 20:56

    Stuttgarter Nachrichten: zu Papst/Judentum

    Stuttgart (ots) - Mit seinem Besuch in der Kölner Synagoge setzt Benedikt das Versöhnungswerk seines Vorgängers fort. Dass Benedikt noch vor dem Treffen mit Vertretern der protestantischen Kirche und der Muslime die Synagoge aufsuchte, ist bezeichnend. Der Papst kehrt zu den Wurzeln der Kirche zurück, die im Glauben des jüdischen Volkes gründet und die sich an ihm versündigt hat. Auch deshalb dürfte dieser ...

  • 18.08.2005 – 21:42

    Stuttgarter Nachrichten: zu Papst:

    Stuttgart (ots) - Und wer weiß, vielleicht kann dieser kluge Mann mit dem schlohweißen Haar gerade in der uralten Metropole der Christenheit am Rhein den Deutschen das vermitteln, was ihnen derzeit vielleicht am meisten fehlt – Zukunftszuversicht. Deshalb: Herzlich willkommen, Papst Benedikt, in der Heimat. ots-Originaltext: Stuttgarter Nachrichten Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=39937 Rückfragen bitte an: Stuttgarter ...

  • 17.08.2005 – 21:30

    Stuttgarter Nachrichten: zu Merkel/Team

    Stuttgart (ots) - Es sind beileibe nicht nur glänzende Namen, mit denen sich Angela Merkel umgibt. Wer ragt heraus aus ihrem Kompetenzteam? Wer hat – um mit den Worten der Kandidatin zu sprechen – das Zeug, „aus Deutschland wieder das zu machen, was in ihm steckt“? Politische Fantasien entzünden sich an den neun Hoffnungsträgern erst mal nicht. Solide, ist der erste Gedanke, der einem einfällt. Solide und ...

  • 16.08.2005 – 20:33

    Stuttgarter Nachrichten: zu Kirchhof

    Stuttgart (ots) - Der ehemalige Verfassungsrichter, zweifellos ein Denker von hohen Graden, ist kein Parteimann, er hat keine Lobby. Aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaften mitten hinein in die Ebenen kleinteiligen Taktierens, wo statt der reinen Lehre politische Tauschgeschäfte und ideologische Eitelkeiten regieren: Das bedarf einer völlig anderen Weltsicht, als sie der Gelehrte aus Karlsruhe gewohnt ist. Gewiss, ...

  • 15.08.2005 – 19:44

    Stuttgarter Nachrichten: zu Gaza/Abzug

    Stuttgart (ots) - Keine Frage, Scharon zeigt am Ende seiner politischen Karriere beachtlichen Mut, den man von ihm kaum erwartet hat. Im Nahen Osten geht es, wenn auch ganz langsam, wieder voran. Und die Palästinenser haben nach vielen leidvollen Jahren Grund zu Freude. Allerdings wird es noch lange dauern, bis im Gazastreifen eine taugliche Infrastruktur geschaffen ist. Wohlgemerkt: Es ist nur ein erster, kleiner ...

  • 14.08.2005 – 18:42

    Stuttgarter Nachrichten: zu Flugzeugabsturz:

    Stuttgart (ots) - Doch in die unüberschaubar große Zahl von Fluggesellschaften mischen sich offensichtlich auch schwarze Schafe, die es mit der Sicherheit nicht so genau nehmen. Die abgestürzte zyprische Chartermaschine soll trotz einer defekten Klimaanlage gestartet sein – ein Vorwurf, der noch gestern Brüssel auf den Plan gerufen hat. Die Äußerung des Verkehrskommissars Jacques Barrot, in der gesamten EU ...

  • 12.08.2005 – 18:51

    Stuttgarter Nachrichten: Merkel/Stoiber

    Stuttgart (ots) - Am Donnerstag war Merkel in schwieriger Mission unterwegs – zur Schadenbegrenzung im ZDF. Um es vorwegzunehmen: Sie hat ihre Sache gut gemacht. Oder genauer: So gut es eben geht. Wenn in einer Wahlkampagne beinahe alles aus dem Ruder läuft und die Moderatorin von der ersten bis zur letzten Minute nur Pannen abfragt – abfragen muss –, dann darf man schon zufrieden sein, wenn am Ende ein solider ...

  • 11.08.2005 – 19:42

    Stuttgarter Nachrichten: zu Stoiber:

    Stuttgart (ots) - Der CSU-Chef selbst kanzelt die Wähler im Osten ab, lässt sich dazu hinreißen, ihnen indirekt Undankbarkeit vorzuwerfen, und macht sich in Bierzeltlaune auch noch über ihre politische Intelligenz lustig. Ist es eigentlich zu glauben? Wenn am Ende abgerechnet wird und es fehlen ein paar entscheidende Prozentpunkte: Hier würde man bei der Ursachenforschung fündig. Hier und bei der ...

  • 11.08.2005 – 14:36

    Stuttgarter Nachrichten: Geis: Zynismus der Geschichte

    Stuttgart (ots) - Der CSU-Innenexperte Norbert Geis kommentierte Stoibers umstrittene Äußerungen zu den ostdeutschen Wählern in den Stuttgarter Nachrichten (Freitag): „Es wäre ein Zynismus der Geschichte, wenn die Unzufriedenen, die zu Recht mit ihrer Situation hadern, nun jene wählten, die diese Unzufriedenheit verursacht haben oder noch verschärfen werden.“ ots-Originaltext: Stuttgarter ...

  • 10.08.2005 – 20:04

    Stuttgarter Nachrichten: zu CDU/CSU

    Stuttgart (ots) - Es ist nicht besonders schwer, die überschaubaren Ergebnisse des Strategiegipfels von CDU und CSU zu bemäkeln. Natürlich laufen die Verabredungen darauf hinaus, künftig eher von eigenen Positionen abzulenken und stattdessen mehr über die unbefriedigende Bilanz der rot-grünen Regierung zu reden. Das kann man als kleinmütig diskreditieren. Man kann dies aber auch als durchaus sinnvollen Akt eines ...

  • 09.08.2005 – 19:22

    Stuttgarter Nachrichten: zu Neuwahlen:

    Stuttgart (ots) - Natürlich ist noch keine Entscheidung gefallen. Natürlich ziehen sich die Richter jetzt erst einmal, wie es so schön heißt, zur Beratung zurück. Die Signale, die die Verfassungshüter gestern aussandten, waren freilich eindeutig: Das Bundesverfassungsgericht wird die Neuwahl am 18. September aller Voraussicht nach nicht verhindern. Bereits in ein oder zwei Wochen werden wir es genau wissen. Das ...

  • 09.08.2005 – 15:13

    Stuttgarter Nachrichten: BdV will Zuschuss vom Staat für Zentrum gegen Vertreibungen

    Stuttgart (ots) - Stuttgart – Die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, appelliert an Bund und Länder, sich an der Finanzierung des geplanten Zentrum gegen Vertreibungen in Berlin zu beteiligen. In einem Interview mit den „Stuttgarter Nachrichten“ (Mittwochausgabe) sagte Steinbach. Unserer Stiftung, die fleißig sammelt, steht bisher ...

  • 08.08.2005 – 19:20

    Stuttgarter Nachrichten: zu Künast/Boykott:

    Stuttgart (ots) - zu sagen. So mancher denkt in der Tat nicht genügend nach, bevor er etwas kauft. Doch darum geht es diesen Politikerinnen nicht. Sie bedienen eine diffuse Angst vor dem Kapitalismus und der Globalisierung. Denn die sind schuld an der Massenarbeitslosigkeit, nicht wahr? So zu argumentieren, ist geradezu schick geworden. Tatsächlich verdanken gerade wir als Exportnation dem freien Welthandel unseren ...

  • 05.08.2005 – 20:27

    Stuttgarter Nachrichten: „Stuttgarter Nachrichten“ zu U-Boot/Russland:

    Stuttgart (ots) - Noch kennen wir nicht die Umstände der Havarie, die zwar auf fatale Weise an das Unglück vor fünf Jahren erinnert, zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber noch keine Rückschlüsse auf vergleichbare Fehler und Versäumnisse erlaubt. Es gibt aber Verdachtsmomente. Die Tragödie beim Untergang der „Kursk“ erwies sich, wie erinnerlich, sehr bald als ...