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  • 01.08.2005 – 17:38

    Stuttgarter Nachrichten: Maas: Doppelkandidatur unglaubwürdig - Ströbele: Lafontaine überzieht

    Stuttgart (ots) - Berlin – Saarlands SPD-Chef Heiko Maas kritisiert die Doppelkandidatur Lafontaines für das Linksbündnis auf der nordrhein- westfälischen Landesliste und im Wahlkreis Saarbrücken. Dies sei laut Bundeswahlgesetz zwar möglich, habe aber „mit Glaubwürdigkeit nichts mehr zu tun“, sagte Maas den Stuttgarter Nachrichten (Dienstag). „Lafontaines ...

  • 31.07.2005 – 20:17

    Stuttgarter Nachrichten: zu Beckstein/Terror:

    Stuttgart (ots) - Angesichts der Sorge vor eskalierendem Terror eskalieren die absurdesten politischen Gedankenspiele. Gerade erst hat das Verfassungsgericht das Abhören auf Verdacht verboten, da schlägt ein Minister Einsperren auf Verdacht vor. Den Terror wird er so nicht stoppen. Aber unserer freiheitlichen Grundordnung die Luft nehmen – das könnte gelingen. Wenn man ihn lässt. ots-Originaltext: Stuttgarter ...

  • 29.07.2005 – 19:37

    Stuttgarter Nachrichten: Daimler/Mercedes

    Stuttgart (ots) - Es zeichnet einen Manager aus, eine Aufgabe, die er anpackt, erfolgreich zu Ende zu bringen. Cordes hat die wichtigste Aufgabe, die der Konzern zu vergeben hat, gerade erst angepackt. Wenn er nun womöglich die Brocken hinwirft, bedeutet Mercedes für ihn nur eine Karriereleiter, die er wegstößt. Sein Rivale Dieter Zetsche hat dagegen bei Chrysler das Feld bereits bestellt. Für Zetsche war die Zeit ...

  • 27.07.2005 – 19:08

    Stuttgarter Nachrichten: zu Oettinger:

    Stuttgart (ots) - Oettingers schwache erste 100 Tage sind nicht wirklich beunruhigend, solange sie nur der aktuellen Situation geschuldet sind. Problematisch würde es allerdings dann, wenn diese Schwäche Vorboten eines politischen Naturells wären. Das heißt, wenn jene politischen Weggefährten Recht behielten, die ihn so charakterisieren: Er segelt das Schiff am besten bei Sonnenschein und maximal Windstärke vier. ...

  • 26.07.2005 – 18:59

    Stuttgarter Nachrichten: zu Lebensversicherungen:

    Stuttgart (ots) - Wer hofft, am Ende eines Vertrags mehr ausbezahlt zu bekommen, dürfte enttäuscht werden. Das, was Unternehmen an einer Stelle vielleicht mehr ausweisen müssen, werden sie an anderer Stelle einsparen. Den Spielraum lassen die Richter. Das ist sinnvoll. Müssten alle stillen Reserven aufgedeckt und verteilt werden, würden die Überschüsse der Versicherungen weit mehr als bisher schwanken. Das ...

  • 25.07.2005 – 19:09

    Stuttgarter Nachrichten: zu FDP:

    Stuttgart (ots) - Mehr FDP und alles wird gut – ungefähr so lautet das Motto des liberalen Wahlprogramms, 78 Seiten stark, in dem der Weg nach oben beschrieben wird. Steuern senken, Subventionen kürzen, Eigenverantwortung stärken – ganz modern und irgendwie doch alt muten die Parolen an, die wieder für Wachstum und Arbeit sorgen sollen. „Unser Programm ist das mutigste“, beteuert Westerwelle. Die Geschichte der Bundesrepublik ist gepflastert mit politischen ...

  • 24.07.2005 – 19:18

    Stuttgarter Nachrichten: zu Terror:

    Stuttgart (ots) - Was tun? Härte zeigen? Auf die Gefahr, dass im polizeilichen Übereifer Unschuldige getötet werden wie in London? Wer will eine eindeutige Antwort geben? Niemand will den Polizeistaat. Und doch will jeder eine staatliche Sicherheitsgarantie. „Es ist ja geradezu ein Ziel der Terroristen, uns in eine Hochsicherheitsgesellschaft zu bomben“, sagt Außenminister Fischer, um zu mahnen: Das darf nicht ...

  • 22.07.2005 – 19:04

    Stuttgarter Nachrichten: zu Neuwahlen:

    Stuttgart (ots) - Wahlentscheidend am 18. September wird sein, in welchem Umfang sich die Wähler den Ernst der Lage eingestehen: „Unser Land steht vor gewaltigen Aufgaben. Unsere Zukunft und die unserer Kinder steht auf dem Spiel.“ Noch nie hat ein Bundespräsident im Nachkriegs- Deutschland eine solche Brandrede über den Zustand der Nation gehalten wie Horst Köhler am Donnerstag. Er weiß, warum. Wissen es aber ...

  • 21.07.2005 – 21:41

    Stuttgarter Nachrichten: zu Köhler/Neuwahlen:

    Stuttgart (ots) - Und jetzt? Bis hierher waren sich alle sicher, was sie wollten – der Kanzler, die Parteien, die Bevölkerung: Neuwahlen. Doch nun wird in einem kurzen Sommerwahlkampf das Gegenteil folgen: Unsicherheit. Hinter dem sicher geglaubten Wahlsieg von Schwarz-Gelb steht inzwischen ein Fragezeichen. Auch deshalb, weil viele Wähler zwar sicher waren, dass sie Neuwahlen wollen. Aber wen sie dann wählen ...

  • 20.07.2005 – 19:07

    Stuttgarter Nachrichten: zu Union/Ostdeutschland:

    Stuttgart (ots) - Es ist es falsch, in Ost und West mit zwei Strategien anzutreten. Die Spaltung in der Unions-Seele würden die Wähler nicht abnehmen. Merkel hat die Union in den letzten Jahren mit viel Mühe modernisiert. In der öffentlichen Wahrnehmung hat sie selbst nichts mehr von dem „Mädel aus dem Osten“ an sich. Dieser Reifungsprozess war notwendig, um im Westen überhaupt eine Chance zu haben. Damit hat ...

  • 19.07.2005 – 18:58

    Stuttgarter Nachrichten: zu IBM/HP:

    Stuttgart (ots) - Das hat IBM-Chef Sam Palmisano wohl bei Josef Ackermann abgeschaut: Zuerst verkündete er hervorragende Gewinnzahlen, um dann mitzuteilen, dass man wieder ein paar tausend Arbeitsplätze abbaut. Anstatt eine konkrete Strategie zu verkünden, setzen die beiden Konzerne erst einmal Horrorzahlen in die Welt und lassen ihre Beschäftigten rund um den Globus rätseln, wen es wohl trifft. Wie viele ...

  • 18.07.2005 – 18:58

    Stuttgarter Nachrichten: Im Zweifel fürs Grundgesetz

    Stuttgart (ots) - Leicht irritiert, aber unmissverständlich geben die Verfassungshüter den Abgeordneten aller Parteien zu verstehen: Ihre oftmals gedanken- und willenlose Übertragung staatlicher Souveränität nach Brüssel ist inakzeptabel. Ausdrücklich stellt das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil fest: Der EU-Haftbefehl ist als Instrument zur schnelleren Auslieferung durchaus rechtlich zu akzeptieren. ...

  • 17.07.2005 – 22:11

    Stuttgarter Nachrichten: zu PDS:

    Stuttgart (ots) - Das Wahlprogramm, das die PDS gestern verabschiedete, ist voll von leeren Verheißungen und markigen Worten. Man will das Beste, wie immer, aber das politische Rüstzeug liefern vor allem Proteste, Populismus und ideologische Selbstgewissheit. Von Pragmatismus in einer unheilen, sehr komplexen Welt keine Spur. Gleichwohl ist es eben diese Unfertigkeit einer im Wandel begriffenen Wirklichkeit, aus der die neue Linkspartei ihre Impulse bezieht. Sie lebt ...

  • 15.07.2005 – 19:11

    Stuttgarter Nachrichten: zu ARD:

    Stuttgart (ots) - Die ARD, ein käufliches System? Der erstaunte Zuschauer fragt sich völlig zu Recht: Wie kann das über Jahre aufgehen, ohne aufzufliegen? Vor allem: Wo waren die Aufsichtsgremien? Eigentlich sollen die Rundfunkräte die Programme kontrollieren, aber manchen ging es in den Sitzungen wohl nur um Schaufensterreden und das Ausfüllen des Spesenzettels. Und die ARD selbst? Wo waren in den vergangenen Jahren die sendereigenen Kontrollinstanzen? Nach den ...

  • 14.07.2005 – 19:17

    Stuttgarter Nachrichten: zu Pisa:

    Stuttgart (ots) - Keiner darf zurückbleiben, heißt die Devise beim Pisa-Sieger Finnland. An den deutschen Schulen bleiben dagegen viele zurück. „Wir haben die falschen Schüler“, klagen zu viele Lehrer – statt sich zu fragen, wie sie die Schüler mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen fördern können. Beispiele dafür gibt es im Südwesten durchaus. Die individuelle Förderung ist eines der Erfolgsgeheimnisse anderer Staaten. Ein zweites ist die Kontrolle ...

  • 14.07.2005 – 13:04

    Stuttgarter Nachrichten: Grüner Haushaltsexperte Metzger: Schröder hat Finanzminister am ausgestreckten Arm verhungern lassen – „Eichel hätte gehen müssen“

    Stuttgart (ots) - Der grüne Haushaltsexperte Oswald Metzger weißt Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) die Schuld am Versagen der Konsolidierungspolitik von Finanzminister Hans Eichel zu. Metzger, der bis 2002 als haushaltspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion mit Eichel zusammenarbeitete, sagte ...

  • 13.07.2005 – 18:55

    Stuttgarter Nachrichten: zu Hartz:

    Stuttgart (ots) - „Stuttgarter Nachrichten“ zu Hartz: Peter Hartz wird weich fallen. Zwar lautet die Botschaft, er werde keine Abfindung erhalten. Doch diese unscheinbare Formulierung ist nichts als Sprach-Design, mit dem die Öffentlichkeit an der Nase herumgeführt wird. Denn Hartz wird nun wohl jahrelang fürs Nichtstun bezahlt – ein Arbeitsloser mit vollem Lohnausgleich. Und danach winkt ihm wohl eine üppige Pensionszahlung. Von solch komfortablen Regelungen ...