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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 11.04.2018 – 17:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW

    Halle (ots) - Volkswagen gilt wegen seiner Größe, wegen des starken Einflusses der Politik und der Gewerkschaften als schwer regierbar. Zudem nervten die Gespenster der Abgasskandals, die ihn immer wieder einholten - wie zuletzt die Abgasexperimente mit Affen. Müller hat aber erkannt, dass es eine Zukunft nur mit Elektromobilität, vernetzten und autonomen Fahrzeugen gibt. Die automobile Zukunft wird eine größere Vielfalt bringen. Daher muss der neue VW-Chef die ...

  • 10.04.2018 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Grundsteuer

    Halle (ots) - Mit ihrer Untätigkeit produzieren Bundes- und Landesregierungen, Bundestag und Bundesrat sehenden Auges seit Jahrzehnten einen verfassungswidrigen Zustand. Nicht die Höhe der Abgabe ist das Problem, sondern ihre Verteilung. Wenn ihre Berechnung auf Werten von 1964 oder im Osten sogar von 1935 beruht, schafft dies Ungerechtigkeiten, die mit dem Gleichheitsgrundsatz nicht vereinbar sind. Es freut sich der ...

  • 10.04.2018 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Ukraine

    Halle (ots) - Seit vielen Monaten wird über die Entsendung einer UN-Friedenstruppe in die Region debattiert. Im Prinzip könnten sich Russen und auch die Ukrainer mit der Sache anfreunden. Aber nur im Prinzip. Doch wo genau sollen die UN-Blauhelme stationiert werden? Was genau sollen sie machen dürfen? Hinter dem Streit um Details wird der Charme des Planes nicht mehr wahrgenommen. Die Ukraine hätte die Gewissheit, ...

  • 10.04.2018 – 18:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zur 68er Bewegung

    Halle (ots) - So abstrus - und zum Teil mit verbrecherischen Irrwegen wie der Terror der RAF - manche dieser Positionen auch waren, sie forderten die Mehrheitsgesellschaft zu einer geistigen Auseinandersetzung heraus, die dem demokratischen Klima im Lande gut getan hat. Die heutige Klage, so vieles erscheine alternativlos, der Mainstream ersticke jeden abweichenden Gedanken, wäre damals gar nicht verstanden worden. Noch ...

  • 09.04.2018 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Verdi

    Halle (ots) - Verdi begründet die Forderungen mit der guten Konjunktur, die der öffentlichen Hand sprudelnde Steuereinnahmen beschere. Und mit der Notwendigkeit attraktiver Einkommen, da der öffentliche Dienst nur so im Wettbewerb um rare Fachkräfte bestehen könne. An beiden Argumenten ist viel Wahres. Obgleich: Es gibt reiche Gebietskörperschaften mit hohen Steuereinnahmen. Aber es gibt eben auch arme mit hoher Arbeitslosigkeit und leeren Kassen, die ein Lohnplus nur ...

  • 09.04.2018 – 18:32

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ungarn

    Halle (ots) - Um es noch einmal klar zu sagen: Orban, der Pole Jaroslaw Kaczynski oder der Tscheche Milos Zeman haben die Migrationsdebatte auf unerträglich populistische Weise genutzt, um Stimmungen zu schüren. Aber dies ist nicht der Kern, um den es geht. Im Kern wollen die meisten Osteuropäer keine vertiefte Integration im Sinne der Macron-Vorschläge oder jener Vereinigten Staaten von Europa, wie sie der ehemalige SPD-Chef Martin Schulz forderte, um Verweigerern ...

  • 09.04.2018 – 13:03

    Mitteldeutsche Zeitung: "König" Fitzek kommt frei

    Halle (ots) - Zur Stunde wird Peter Fitzek aus der Untersuchungshaft im "Roten Ochsen" in Halle entlassen. Das bestätigte der Rechtsanwalt des selbsternannten "König von Deutschland" der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung. In einem Screenshot eines Schreibens vom Landgericht Halle, dass von der Webseite des "Königreich Deutschland" verbreitet wird, wird der Schritt wie folgt begründet: "Angesichts der ...

  • 08.04.2018 – 17:16

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Deutschen Bank

    Halle (ots) - Die Gewinne fehlen, die Bank verliert Marktanteile. Doch was tun? Soll das Investmentbanking geschrumpft werden, weil es schwankungsanfällig ist und die Erträge sinken? Oder soll man es ausbauen, weil es die wesentliche Ertragsquelle ist und die Deutsche Bank auch nicht über Alternativen - florierendes Privatkundengeschäft oder lukrative Vermögensverwaltung für Milliardäre - verfügt? All das sind ...

  • 08.04.2018 – 17:14

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Münster

    Halle (ots) - Umso mehr ist Münster ein positives Beispiel. In den sozialen Netzwerken wurde weniger spekuliert als in München. Es wurde auch weniger gehetzt. Hingegen folgten binnen Minuten rund 300 Menschen dem Aufruf zum Blutspenden - mehr, als die Uni-Klinik bewältigen konnte. Die Polizei informierte professionell. Das alles hat mit kollektiven Lernprozessen zu tun. Anschläge und Amok-Taten finden in Zeiten von ...

  • 06.04.2018 – 17:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zu USA-China

    Halle (ots) - Bemerkenswert ist der Satz von Trumps Handelsberater Navarro, weil er Chinas wachsende ökonomische Macht zurückführt auf die illegale Aneignung von US-Know-how und Technologie, die ohne Zweifel stattfindet. Er sagt: Weil China uns bestiehlt, ist es so erfolgreich, dieser Erfolg bedroht uns. Damit stellt die US-Regierung gleichzeitig klar: Es geht ihr nicht um Heilung des Rechtsbruchs, sondern um die ...

  • 06.04.2018 – 17:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Puigdemont

    Halle (ots) - Anlass zum Jubeln hat Puigdemont bisher nicht. Zumal auch seine Behauptung, er werde von Spanien politischen Gründen verfolgt werde, von den Oberlandesrichtern nicht geteilt wurde. Aber einen Etappensieg hat er verbucht. Da er im Falle einer Auslieferung nur wegen Untreue verurteilt und so mit einer geringeren Strafe davon kommen könnte. Auch erlaubt ihm das OLG, angesichts der entschärften ...

  • 06.04.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Verkehr Halle wird zur ICE-Drehscheibe

    Halle (ots) - Mit Inbetriebnahme der ICE-Schnelltrasse Berlin-München ist die Zahl der Fahrgäste, die in Halle aus- und einsteigen, um mehr als die Hälfte gestiegen. Im vorigen Jahr zählte die Deutsche Bahn durchschnittlich 3 200 Aus- und Einsteiger täglich, in diesem Jahr (bis zum 15. März) waren es 5 000 - ein Plus von 56 Prozent. Das teilte die Bahn auf ...

  • 04.04.2018 – 17:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Zucker in der Nahrung

    Halle (ots) - Eine deutliche Kennzeichnung von Lebensmitteln kann dabei helfen, im Supermarkt den Griff ins Süßigkeitenregal zu überdenken. Oder bei Fertiggerichten festzustellen, was da in der praktischen Warmmachbox noch so enthalten ist. Da ist nicht nur der Zucker interessant. Verständlich und unmissverständlich müssen diese Informationen sein, sie müssen mit optischen Reizen arbeiten und auch Ersatzstoffe ...

  • 04.04.2018 – 17:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zu den Bonn-Berlin-Kosten

    Halle (ots) - Das Problem sind nicht so sehr die Kosten. Die sind mit knapp acht Millionen Euro jährlich vergleichsweise gering. Das Problem ist vielmehr, dass der Apparat längst Fakten schafft, die im Bonn-Berlin-Gesetz so nicht vorgesehen waren. Entsprechend stieg der Anteil der Berliner Regierungsbeamten von knapp 40 Prozent im Jahr 2000 auf 67 Prozent im Jahr 2017. Die maßgeblichen Entscheidungsträger in nahezu ...

  • 04.04.2018 – 17:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu deutschen Außenpolitik

    Halle (ots) - Und die Europäer? Und die Deutschen? Sie sind nicht einmal einer Meinung, wenn es um die Reaktionen auf den Giftanschlag in Salisbury, geschweige denn auf die türkische Militäroffensive gegen die Kurdengebiete im Norden Syriens geht. Plakativ Solidarität mit London zu demonstrieren, ist der deutschen Bundesregierung offenbar wichtiger als auf belastbare Beweise zu warten, ob es wirklich die Russen waren. ...

  • 04.04.2018 – 16:35

    Mitteldeutsche Zeitung: Politik/Bildung AfD-Flyer löst scharfe Kritik aus

    Halle (ots) - Eine Flyer-Aktion der AfD-Nachwuchsorganisation "Junge Alternative" (JA) zu vermeintlicher Gewalt von Migranten an Schulen in Sachsen-Anhalt hat scharfe Kritik ausgelöst. Die Landesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW, Eva Gerth, sprach am Mittwoch gegenüber der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe) von ...

  • 03.04.2018 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Dreiergipfel in der Türkei

    Halle (ots) - Drei Parias der Weltpolitik, in trauter Runde vereint. So könnte man spotten, wenn die Lage nicht so ernst wäre. Denn das Sterben in Syrien, wo Türken, Russen und Iraner ihre je eigene unselige Rolle spielen, geht unvermindert weiter. Tatsächlich hat die mangelnde Anerkennung auf internationaler Bühne etwas mit dem aggressiven Auftreten der drei Außenseiter-Mächte zu tun. Am stärksten trifft das auf ...