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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 20.11.2017 – 19:09

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Jamaika

    Halle (ots) - Sehr vieles spricht jetzt aber dafür, dass beider politische Karriere zu Ende geht. Mag sein, dass Angela Merkel noch Kanzlerin einer Minderheitsregierung wird, die dann in überschaubarer Frist den Weg für Neuwahlen freimacht. Dann aber werden weder Merkel noch Martin Schulz ihre Parteien noch einmal anführen. In der Zwischenzeit könnten die Demokraten im Bundestag parteiübergreifend zeigen, dass sie nach dem Grundgesetz die eigentlich Mächtigen sind und ...

  • 20.11.2017 – 19:07

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Brexit und EU-Institutionen

    Halle (ots) - Selbst das erfolgsverwöhnte London wird sich schwertun, das Ausbleiben von jährlich rund 26 000 Besuchern mit üppigen Spesensätzen zu verkraften. Der Brexit beginnt wehzutun. Deutlicher als der langsame Abzug verunsicherter EU-Bewohner, der längst eingesetzt hat, und spürbarer als die angelaufene Verlagerung von Banken-Filialen aus dem Vereinigten Königreich macht dieser Beschluss vom Montag klar, ...

  • 20.11.2017 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zum digitalen Verbraucherschutz

    Halle (ots) - Wer steht gerade, wenn veraltete Betriebssysteme Hackern leichten Zugriff auf private Daten ermöglichen, obwohl Updates dies hätten verhindern können? Wer ist verantwortlich für digitale Sicherheitslücken? Das sind Fragen, die im Sinne der Verbraucherinnen und Verbraucher zu beantworten sind. Genau dies tut der Richtlinienentwurf, den die EU-Kommission für den digitalen Markt vorgelegt hat, gerade ...

  • 19.11.2017 – 18:28

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Jamaika und Ost-West-Debatte

    Halle (ots) - Die Ost-West-Debatte lenkt aber vom eigentlichen Kern des Problems ab: Dass die unter den Bedingungen der Globalisierung und des Wegfalls der Systemkonkurrenz entfesselte Marktwirtschaft einen wachsenden Teil der Bevölkerung nicht mehr an sich zu binden vermag, weil der erwirtschaftete Reichtum immer ungleicher und ungerechter verteilt wird. Wenn dieses System gleichzeitig als alternativlos dargestellt ...

  • 19.11.2017 – 18:23

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Tarifflucht im Handwerk

    Halle (ots) - Längst bekommen auch die Arbeitgeber im Handwerk eine unschöne Kehrseite der Tarifflucht zu spüren: Immer mehr Fachkräfte fehlen, jedes Jahr bleiben zigtausende Lehrstellen unbesetzt. Auch wenn die Entgelthöhe gewiss nicht der einzige Grund für die Arbeitsplatzwahl ist, so ist sie doch ein wichtiger. Je früher Handwerker und ihre Innungen dies begreifen, desto besser für sie selbst - und für ihre ...

  • 18.11.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Justiz Mammut-Verfahren bremsen Gerichte aus

    Halle (ots) - Zahlreiche Mammut-Verfahren bringen die Justiz in Sachsen-Anhalt an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Die Folge: Über viele andere Klagen wird in absehbarer Zeit nicht entschieden werden, weil an den Gerichten das Personal fehlt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Sonnabend-Ausgabe). Die Zahl der großen Verfahren nimmt ...

  • 17.11.2017 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Klimaschutz

    Halle (ots) - Deutschland kann nicht gleichzeitig seine Klimaschutzziele erreichen und weiterhin Braunkohle für die Stromgewinnung verfeuern. Das hat ganz einfach damit zu tun, dass die Energiewirtschaft zu etwa 40 Prozent zum Treibhausgasausstoß in Deutschland beiträgt. Natürlich muss sich auch in der Mobilität verstärkt klimaschonende Technik durchsetzen. Die Automobilindustrie hat hier viel zu lange fast ...

  • 17.11.2017 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Simbabwe

    Halle (ots) - Wer für Simbabwe Veränderungen will, muss jetzt Gespräche führen und im Zweifel Druck ausüben. Man kann Aufbaukredite von Reformen abhängig machen. Ein neues Simbabwe wird landwirtschaftliche Unterrichtung brauchen. Die einstige Kornkammer Afrikas kann sich nämlich nicht mehr selbst ernähren. Ein neues Simbabwe nach Mugabe sollte tatsächlich eine Wahl haben - und Europa an seiner Seite. Bisher steht ...

  • 17.11.2017 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung: zu rechtsradikalem Polizisten

    Halle (ots) - Der Polizist hatte alles, was einen richtigen Neonazi ausmacht: Er ließ sich mit dem Hitlergruß und einer Hakenkreuzfahne fotografieren, er sammelte Nazi-Devotionalien. Er ist tätowiert mit verbotenen Nazisymbolen. Doch es brauchte zehn Jahre, bis ein rechtsradikaler Polizist aus der Berliner Polizei entfernt werden konnte. Seit 2007 sitzt ein Polizeikommissar daheim - bei vollen Bezügen. Am Freitag ...

  • 16.11.2017 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Medien/Politik ARD-Chefin bereit zu mehr Sparsamkeit

    Halle (ots) - Die Vorsitzende der ARD, MDR-Intendantin Karola Wille, stellt beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk zusätzliche Kostenersparnisse in Aussicht. Auf dem Weg zu einem integrierten Medienverbund würden bei der ARD "noch weitere Effizienzmaßnahmen zu entdecken sein", sagte sie der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Eine ...

  • 16.11.2017 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Da-Vinci-Bild

    Halle (ots) - Was soll man sagen, wenn Sportler oder eben Kunstwerke zu Spekulations- und Geldanlageobjekten herabgestuft werden? Abgesehen davon läuft es im Falle teuer erworbener Bilder immer auf einen Verlust für die Öffentlichkeit hinaus. Denn zu sehen bekommt man im Gegensatz zu dem kostbaren Kicker Werke wie das von da Vinci ohnehin nicht mehr. Es wechselt den Safe, obwohl es zum Welterbe gehört. Und noch etwas ...

  • 16.11.2017 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Siemens

    Halle (ots) - Konzern-Boss Kaeser agiert eher wie ein Finanzjongleur, der überlegt, welche unliebsamen Unternehmensteile er abstoßen kann. Die Beschäftigten haben allen Grund, auf die Straße zu gehen. Besonders bitter ist die Entwicklung für Leipzig. Jahrelang schrieb das Werk mit dem Bau von Spezialmaschinen schwarze Zahlen und erst durch eine konzerninterne Umstrukturierung geriet es in die roten Zahlen. Der Betriebsrat kündigt nun an, selbst ein Fortführungskonzept ...

  • 16.11.2017 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Fall Jalloh

    Halle (ots) - Das Wenige, das wir zweifelsfrei wissen, ist: Oury Jalloh ist tot und er verbrannte in der Polizeizelle. Zu allem anderen gibt es verschiedene Meinungen, Versionen und Erklärungen. Nichts davon ist so eindeutig, dass Jallohs Tod geklärt werden kann. Was bleibt, sind Zweifel an den Behörden und eine Blamage des Rechtsstaates in Sachsen-Anhalt. Zwei Prozesse haben keine Klärung gebracht - aber die ...

  • 15.11.2017 – 20:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Sachsen-Anhalt: Millionen für Super-Knast

    Halle (ots) - Sachsen-Anhalt soll im kommenden Jahr erstmals Geld für den Gefängnisneubau in Halle bei Seite legen. Das kündigte Landesfinanzminister André Schröder (CDU) gegenüber der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe) an. Verwenden will Schröder einen Teil des Haushaltsüberschusses, den das Land in diesem Jahr erwartet. Der ...

  • 15.11.2017 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Antibiotika-Resistenzen

    Halle (ots) - Auch die Gegenmaßnahmen sind bekannt: Strikte Hygiene in den Kliniken und Praxen, zurückhaltende Verordnung von Antibiotika und eine deutliche behutsamere Verwendung dieser Präparate in der Tiermedizin. Nur dadurch kann die Weiterentwicklung der Bakterien verlangsamt, im Idealfall vielleicht sogar gestoppt werden. Wenn wir aber so weitermachen, darf man sich nicht wundern, dass das Risiko wächst statt ...

  • 15.11.2017 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Sparkassen und Fahrenschon

    Halle (ots) - Im günstigsten Fall kann Fahrenschon die Justiz davon überzeugen, dass er nicht absichtlich handelte. Selbst aber dann bliebe es eine solche Schlamperei, dass damit vielleicht der Vorsitzende vom Kegelclub leben kann, nicht aber der Chef des größten Ban-kenverbundes in Deutschland. Mit einer internen Lösung wollen die Sparkassen dem Vertrauensverlust entgegenwirken und den bisherigen Vize-Präsidenten ...

  • 15.11.2017 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Steuerreform und Obamacare

    Halle (ots) - Der de-facto-Zwang zur Krankenversicherung ist bei ihren Wählern ohnehin unbeliebt, und die Aussicht auf einen dicken Scheck vom Finanzamt wirkt verlockend. Doch das ist zu kurz gedacht. Denn unter dem Strich werden keineswegs alle Amerikaner von dieser Reform profitieren. Wenn aber die ersten Trump-Wähler realisieren, dass sie kaum mehr Netto in der Tasche haben und keine bezahlbare Police für ihre ...

  • 14.11.2017 – 20:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Riesenbärenklau Tiefflieger lokalisiert Fundstellen

    Halle (ots) - Die Zahl der Fundmeldungen von Riesenbärenklau in Sachsen-Anhalt ist im Vergleich zu 2016 um nahezu 30 Prozent gestiegen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). Seit 2010, dem Jahr der ersten Datenerhebung in Sachsen-Anhalt, wurde das gefährliche Doldengewächs bereits an 1 897 Standorten identifiziert. ...

  • 14.11.2017 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Rüstungsexporten

    Halle (ots) - Von Zurückhaltung kann keine Rede sein. Im Gegenteil sogar. Das für die Ausfuhr deutschen Militärgeräts zuständige Bundeswirtschaftsministerium hat jetzt eingeräumt, dass im dritten Quartal 2017 Rüstungsgüter im Wert von etwa 140 Millionen Euro nach Saudi-Arabien exportiert wurden. Ein Jahr zuvor waren es dagegen nur 40 Millionen Euro. Das Ministerium behauptet nun allen Ernstes, die Bundesregierung ...

  • 14.11.2017 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Rente in Ost und West

    Halle (ots) - Nach Angaben des Statistischen Bundesamts lagen die Haushaltseinkünfte von Personen zwischen 65 und 70 Jahren 2013 im Westen bei durchschnittlich 2 838 Euro netto im Monat, im Osten dagegen nur bei 1 928 Euro. Ähnliche Unterschiede ergeben sich für noch ältere Ruheständler. Die Daten zeigen, dass westdeutsche Rentnerhaushalte durch Betriebsrenten, Kapitalerträge und Mieteinnahmen besser gestellt sind ...

  • 13.11.2017 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU-Verteidigungsbündnis

    Halle (ots) - Zu Beginn des siebten Jahrzehnts ihres Bestehens soll die Europäische Union nun erstmals eine militärische Komponente erhalten. Das kann man begrüßen oder beklagen, es ist jedenfalls ein Beleg dafür, dass sich die Europäer den Wirklichkeiten dieser Welt annähern. Aber wer sich sorgt, die EU werde sich nun in ein aggressives, militärisches Gebilde verwandeln, kann beruhigt sein. Geht es in dem Tempo ...

  • 13.11.2017 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu höheren Steuern auf Fett und Zucker

    Halle (ots) - Beim Fett wie auch bei den "weißen Feinden" der Genießer, dem Zucker und dem Salz, gilt: Die Menge macht es. Nicht einmal Ernährungsmediziner verbieten ihren Patienten das Stück Schokolade, sie warnen aber davor, die ganze Tafel auf einmal zu verspeisen. Ernährungsberatung ist ein enorm wichtiger Bestandteil ihrer Behandlung. Dadurch wird so manch ...