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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 20.12.2016 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ökostrom

    Halle (ots) - Man kann sich durchaus vorstellen, dass Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel insgeheim auch das Ziel verfolgt, die klimaschädliche Kohlebranche in Deutschland so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Nichts dürfte schlimmer sein für einen SPD-Chef als die Vorstellung, dass ihm Kohlekumpel und Gewerkschaften von der Fahne gehen. In einem Dreivierteljahr stehen Bundestagswahlen an. Große politische ...

  • 20.12.2016 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Terror/Berlin

    Halle (ots) - Wenn es dem Täter von Berlin und jenen, die ihn zum Morden angestiftet haben mögen, aber gelänge, das Bild vom menschlichen, solidarischen Deutschland, das von vielen in der Welt als Vorbild genannt wird, tiefgreifend zu verändern, würden wir uns selbst darin nicht mehr erkennen. Nicht zu vergessen: Auch von Einheimischen werden abscheuliche Straftaten begangen. Damit soll nichts beschönigt werden, ...

  • 19.12.2016 – 19:22

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Atomkraft

    Halle (ots) - Dass sich Fachleute bilateral treffen und austauschen - schön und gut. Dass man gegenseitig Meiler besucht, klingt ebenfalls brauchbar. Doch das sind keine Visiten, die irgendwelche Erkenntnisse über den wahren Stand der Sicherheitsfragen bringt. Wenn sich schon die Bundesumweltministerin quälen musste, um irgendetwas Positives an dem Abkommen zu finden, darf man es offen sagen: Das Dokument ist das ...

  • 19.12.2016 – 19:20

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kulturhauptstadt

    Halle (ots) - Wroclaw, das frühere Breslau, hat mit seiner exemplarischen Geschichte eine Marke gesetzt: Wechselnde Herrschaften, multi-ethnische Besiedlung, grausame Kriegszerstörung und die Zeugnisse der großen Kultur wie der großen Vertreibungen im 20. Jahrhundert heben die Stadt unter anderen, gleichfalls bedeutenden Orten heraus. Man muss, etwa in Halle, mit dem Schicksal Breslaus nicht konkurrieren wollen. Aber ...

  • 19.12.2016 – 19:17

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Türkei und Weihnachten

    Halle (ots) - Der Weihnachtsstreit und dessen nun verkündete Befriedung zeigen aber, dass es wenig hilfreich ist, bei jedem Nachweis einer erhöhten Körpertemperatur gleich die Diagnose Diktatur zu erstellen. Die gesellschaftspolitischen Signale, die uns aus der Türkei erreichen, sind alles andere als beruhigend. In der jetzigen Situation benötigt die türkische Zivilgesellschaft die Einhaltung verbindlicher Regeln ...

  • 18.12.2016 – 19:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Fußball/Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Die Tabelle taugt zum Einrahmen. Blau-Weiß auf dem zweiten, Rot-Weiß auf dem vierten Platz: Der 1. FC Magdeburg und der Hallesche FC mischen kräftig mit im Aufstiegskampf. Nach dem Hinrunden-Ende schlagen für beide Klubs Rekordplatzierungen zu Buche. Sachsen-Anhalt, das ist die Fußballmacht in Liga drei! An der Saale und der Elbe sind sie gierig nach Erfolg. Zahlreiche Kicker spielen über ihren ...

  • 18.12.2016 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Sparkurs bei Demokratieprogrammen

    Halle (ots) - Dass sich die Koalition damals für die Demokratieprogramme an Schulen starkmachte, war deswegen richtig und notwendig. Bizarr wirkt stattdessen, dass nun Streichungen im Raum stehen. Denn es besteht weiterhin dringender Gesprächsbedarf. Auch, weil politische Debatten so emotional wie seit Jahren nicht geführt werden - zum Teil mit übersteigerten Erwartungen an Politiker. Zudem werden die Stimmen an den ...

  • 18.12.2016 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zur E-Mobilität/Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Es ist höchste Zeit für diese tiefgreifende Richtungsentscheidung. Sachsen-Anhalt tut gut daran, nicht mehr länger zu warten. Wenn die Autohersteller weltweit investieren wie lange nicht, wenn die Europäische Union und der Bund diesen Schub forcieren, dann muss Sachsen-Anhalt deutlich machen: Wir sind dabei! Alles andere als Durchstarten hätte fatale Folgen. Dann verpasst das Ursprungsland der ...

  • 16.12.2016 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ludwigshafen und Terror

    Halle (ots) - Einen Zwölfjährigen als Terroristen zu bezeichnen, macht keinen Sinn. Es handelt sich um einen unreifen, strafunmündigen Menschen. Wer etwas anderes behauptet, der spielt das Spiel der Terroristen mit. Zu fragen ist allerdings umso mehr, was die Hintergründe sind, wie es um die Integration und das familiäre Umfeld des Jungen bestellt war, wer ihn angestiftet, ja gesteuert hat. Das gilt es aufzuklären - ...

  • 15.12.2016 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Debatte um den Armutsbericht

    Halle (ots) - Anliegen betuchter Bevölkerungskreise werden mit größerer Wahrscheinlichkeit von der Politik umgesetzt als Forderungen ärmerer Bevölkerungsschichten. Das ist in der Tat kein Geheimnis. Eine Aussage, die diese Binse unterstreicht, stünde dem Bericht daher durchaus gut an. Zumal der Zusammenhang zwischen Wirtschaftskraft und politischem Einfluss auf ausdrücklichen Wunsch der Bundesregierung erstmals im ...

  • 14.12.2016 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Syrien/Russland

    Halle (ots) - Die Sieger sind Putin und der syrische Diktator Baschar al-Assad - sofern man angesichts all der Toten überhaupt von Siegern sprechen kann. Putin wollte in Syrien beweisen, dass die US-Politik des "regime change" nicht in aller Welt nach Belieben durchsetzbar ist. In dieser Situation könnte es sich geradezu als Glücksfall erweisen, dass mit Donald Trump ein radikaler Neustart bevorsteht. Man mag sich mit ...

  • 14.12.2016 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Afghanen und Abschiebung

    Halle (ots) - Es ist falsch, wenn Deutschland jetzt Sammelabschiebungen in ein solches Land vornimmt. Der Schutz für Menschen, die man zurückschickt, sollte mindestens auf mittlere Sicht gewährleistet sein. Alles andere ist ethisch bedenklich und verwerflich. Genau deshalb macht man es sich zu einfach, wenn man darauf verweist, dass nach der Abschiebung aus Deutschland nun einmal der Herkunftsstaat wieder die ...

  • 13.12.2016 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

    Halle (ots) - Vielleicht wäre der Manager auch der Mann, der Trump mitunter von unsinnigen Entscheidungen abhalten könnte - wie etwa dem möglichen Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen. Immerhin zweifelt Tillerson im Gegensatz zu Trump nicht daran, dass der Mensch zum Klimawandel beiträgt. Doch problematisch ist und bleibt die Nähe Tillersons zur mächtigsten Figur im Kreml. Der US-Amerikaner ist bestens bekannt mit Wladimir Putin, der ihm sogar einen Orden verliehen ...

  • 13.12.2016 – 19:05

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Fake News

    Halle (ots) - Es ist ein Aufruf an den klassischen Journalismus, an Zeitungen, Magazine, Radio, Fernsehen und deren Internetredaktionen: Es geht um Hinterfragen und sorgfältige Recherche statt um schnelles Aufgreifen dessen, was wild, spannend, nie dagewesen klingt. Es ist auch ein Aufruf an die Bürger, Neuigkeiten kritisch zu hinterfragen. Sich nach Quellen zu erkundigen und zu überlegen, ob ein Skandal nur deswegen ...

  • 13.12.2016 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Formfehler bei der Landtagswahl?

    Halle (ots) - Bei der Landtagswahl 2016 in Sachsen-Anhalt am 13. März soll es im Wahlkreis Zeitz Formfehler gegeben haben. FDP-Kandidat Karsten Gröger hätte nicht auf dem Wahlzettle stehen dürfen, da er möglicherweise nicht die nötige Anzahl von Unterstützer-Unterschriften hatte. Der Vorsitzender des Wahlprüfungsausschusses, Detlef Gürth, bestätigte der in ...

  • 13.12.2016 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Verkehr Fahrdienstleiter der Bahn im Fokus der Ermittlungen

    Halle (ots) - Bei der Aufklärung des ICE-Unfalls, bei dem am Samstagabend zwei Techniker bei Bülzig (Landkreis Wittenberg) von einem Zug erfasst und getötet worden sind, spielt der Fahrdienstleiter eine entscheidende Rolle. "Beschäftigte, die Arbeiten im Gleisbereich ausführen, müssen sich vor Beginn der Arbeiten beim Fahrdienstleiter melden", erklärte ein ...

  • 12.12.2016 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu türkischen Imamen und Spionage

    Halle (ots) - Erdogan schreckt vor nichts zurück, um seine Gegner mundtot zu machen. Und die Imame der Ditib werden von Ankara ausgewählt, gesteuert und bezahlt. Dass sie sich der Aufforderung entziehen, Druck auf politisch Missliebige auszuüben, ist lebensfremd. Zunächst sollte daher die Bundesregierung aktiv werden und fragen, welche Rolle Ditib in der aktuellen Situation tatsächlich einnimmt. Es geht schließlich ...

  • 12.12.2016 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kirche und Rüstung

    Halle (ots) - Nicht nur unter ethischen, sondern auch unter rein logischen Gesichtspunkten ist klar: Einerseits in Sonntagsreden immer davon zu sprechen, die Ursachen von Fluchtbewegungen müssten bekämpft werden, andererseits aber die Woche über Rüstungsexporte in Krisenregionen zuzulassen, passt nicht zusammen. Auch wenn es dabei um Arbeitsplätze geht, sind solche Geschäfte für Deutschland ökonomisch nicht ...

  • 11.12.2016 – 17:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Steuern

    Halle (ots) - Selbstverständlich kann eine höhere Tabaksteuer helfen, den Zigarettenkonsum einzudämmen. Das Problem liegt woanders. In der Summe wirken viele, wenn nicht die meisten dieser Steuerreformen in eine Richtung. Sie begünstigen die Bezieher hoher Einkommen und die Vermögenden. Und sie belasten die Menschen mit wenig Geld zumindest in gleicher Höhe oder sogar überproportional. So ist eine Unwucht in das Finanzsystem eingezogen. Deutschland kann sich davon ...

  • 11.12.2016 – 17:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Panzerlieferungen an Jordanien

    Halle (ots) - Auch die klassische Entwicklungshilfe war nicht immer zum Segen des geförderten Landes. Manches versickerte in den Taschen weniger Profiteure. Mit militärischer Hilfe ist die Sache heikler: Der Brutalität islamistischer Terrorkämpfer lässt sich schwer nur mit Friedenstaube und weißer Fahne begegnen. Aber dass die gelieferten Waffen wirklich für den Anti-Terrorkampf eingesetzt werden und nicht ...

  • 11.12.2016 – 17:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Anschlägen in Türkei

    Halle (ots) - Terroranschläge erschüttern die Türkei seit Monaten, obwohl die Regierung die Sicherheitsvorkehrungen regelmäßig erhöht und mit schriller Rhetorik die Attentäter mal beim Islamischen Staat mal bei der kurdischen Arbeiterpartei PKK verortet. Es zeigt sich allerdings, dass Erdogans Politik den Terrorismus nicht eindämmt, sondern befördert. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin ...