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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 07.11.2016 – 19:14

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EKD-Synode

    Halle (ots) - Bedford-Strohm fordert deshalb Abgrenzung "gegenüber allen Versuchen, ,völkisches' Gedankengut und rechtsextremistische Kampfrhetorik in unserem Land wieder salonfähig zu machen." Anders gesagt: Nationalsozialismus darf, in welcher Spielart immer, um keinen Preis eine Option sein, weil er Hass und unermessliches Leid zur Folge hat. Ob eine Kirche so politisch werden darf? Ja. Sie muss es sogar tun, wenn ...

  • 07.11.2016 – 19:11

    Mitteldeutsche Zeitung: die US-Wahlen

    Halle (ots) - Die USA sind so polarisiert wie seit dem Bürgerkrieg im 19. Jahrhundert nicht. Die gesellschaftliche, politische und mediale Kluft im Land ist sehr tief. Es existieren nur noch parallele Lebenswelten, die nicht mehr miteinander kommunizieren. Die Republikaner sind so rechts, wie nie zuvor und die Demokraten sind nach links gerückt. Es werden nicht mehr Argumente oder Meinungen ausgetauscht, sondern ...

  • 06.11.2016 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Nichts ist absurder als die Vorstellung, in Präsident Erdogan ein Gegenüber zu haben, mit dem sich angeregt über die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen einer parlamentarischen Demokratie reden ließe. Und doch ist es gerade jetzt geboten, im Gespräch zu bleiben. Die immer stärker in Bedrängnis geratenen Verteidiger der türkischen Zivilgesellschaft bedürfen dringend eines Signals, dass sie mit ...

  • 06.11.2016 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW

    Halle (ots) - Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Braunschweig tatsächlich auch gegen Pötsch wegen des Verdachtes einer möglicherweise bewusst verzögerten Information über die finanziellen Folgen der millionenfachen Abgasmanipulation. Das überrascht nicht, schließlich traut man VW inzwischen alles zu. Klar ist, dass sich VW mit der Ernennung von Pötsch keinen Gefallen getan hat. Ein Aufsichtsratschef, der für einen Neuanfang stehen soll, aber möglicherweise ...

  • 06.11.2016 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Seehofer/Merkel

    Halle (ots) - Wenn beide gewollt hätten, wäre eine Versöhnung möglich gewesen. Seehofer gelingt es schließlich auch, vor Glück über ein neues Parteiprogramm zu erbeben. Und Merkel hat gelernt, selbst dem fiesesten Verhandlungspartner noch lächelnd zu begegnen. Die CSU-Delegierten jedenfalls hätten kein Problem mit Merkel gehabt. Ein Antrag, die CDU-Chefin bei einer erneuten Kanzlerkandidatur nicht zu ...

  • 04.11.2016 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Maut

    Halle (ots) - Genau betrachtet, haben beide Seiten noch nichts Konkretes in der Hand. Der Minister äußerte sich "zuversichtlich", die EU-Kommission bestätigte lediglich, man sei "auf einem guten Weg". Das ist zwar nicht nichts, aber auch nicht viel. Zumal die Zweifel an der Aufrichtigkeit des neuen Modells einer umweltpolitischen Komponente in der Maut wachsen. Fest steht: Die große Zahl der Besitzer von "schmutzigen" Autos würde bestraft und keineswegs vollumfänglich ...

  • 04.11.2016 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Steuerschätzung

    Halle (ots) - Der bemerkenswerte Aufschwung am Arbeitsmarkt und die kräftigen Lohnerhöhungen der jüngeren Vergangenheit haben die Kassen so gefüllt, dass Deutschland sich etwas leisten kann. In der allgemeinen Aufregung über die Flüchtlingszahlen ist beinah untergegangen, dass die Milliardenaufwendungen für die Aufnahme der Hilfe suchenden Menschen nicht auf Pump finanziert wurden. Natürlich brauchte ...

  • 04.11.2016 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutschland-Türkei

    Halle (ots) - Deutschland und Europa sitzen an einem kurzen Hebel. Den unwürdigen Flüchtlingsdeal aufzukündigen, würde bedeuten, neuen Streit nach Europa zu tragen und Rechtspopulisten neue Wähler zuzuführen. Die Beitrittsverhandlungen mit der EU laufen formal zwar noch. Doch da ein Beitritt derzeit ohnehin ausgeschlossen ist, bleibt die Drohung mit einem Ende der Verhandlungen hohl. Allzu harsche Reaktionen bergen ...

  • 03.11.2016 – 19:07

    Mitteldeutsche Zeitung: zum NSU

    Halle (ots) - Es geht schon längst nicht mehr um die Frage, ob das Agieren der Sicherheitsbehörden im Zusammenhang mit der Aufklärung der NSU-Verbrechen als skandalöse Anhäufung unprofessioneller Fehler oder als "gezielte Sabotage" (Thüringer NSU-Untersuchungsbericht) anzusehen ist. Worum es geht, hat Amnesty International als den Verdacht eines "institutionellen Rassismus" in den Strafverfolgungsbehörden bezeichnet, eines Rassismus, der Opfer rassistischer Verbrecher ...

  • 02.11.2016 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ost-West-Gefühl

    Halle (ots) - Tatsächlich gibt es Entwicklungen, bei denen der Osten dem Westen vorausgeht. Dazu zählt das Ausbluten ländlicher Räume - ein letztlich europäisches Phänomen. Dazu zählen die Alterung der Gesellschaft ebenso wie das Erstarken neuer Parteien wie der Linken und der AfD - mit Sahra Wagenknecht aus Jena und Frauke Petry aus Dresden an der Spitze. Da sind aber auch die vielen ostdeutschen Maler, Autoren, ...

  • 02.11.2016 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Arbeitslosigkeit

    Halle (ots) - Die Beschäftigung steigt wie die Zahl der offenen Stellen, die Arbeitslosigkeit sinkt auf ein Allzeittief seit 1991. Und das, obwohl im Oktober 70 000 Flüchtlinge mehr arbeitslos gemeldet waren als noch vor einem Jahr. Zugleich haben aber bereits mehr als 110 000 Migranten eine sozialversicherungspflichtige Stelle gefunden. Sicher wird die Zahl der Flüchtlinge ohne Job zunehmen.Immerhin befinden sich 230 ...

  • 01.11.2016 – 19:06

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Klimaschutzbericht 2050

    Halle (ots) - Erst gingen Wirtschaftsressort und Kanzleramt mit der großen Harke durch das Dokument, jetzt bocken Verkehrs- und Landwirtschaftsministerium. Ein Bekenntnis zum Klimaschutz wollen sie ihrer Klientel vor der Wahl nicht zumuten. Ein entsprechender Beschluss im Kabinett ist abgesagt. 2015 ließ sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) noch feiern, weil sie beim G-7-Gipfel gemeinsam mit den Partnern die Vision einer ...

  • 01.11.2016 – 19:05

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gabriel in China

    Halle (ots) - Die Politik ist selbst schuld an der Misere. Sie war zu lange blind für die globalen Veränderungen und hat es versäumt, sich zu rüsten. China gegenüber war die Regierung stattdessen lange allzu freundlich, obwohl die Wirtschaftshemmnisse für deutsche Firmen schon seit 30 Jahren bestehen. Die Hauptschuld trifft hier jedoch die Vertreter der Wirtschaft. Sie haben gute Miene zum bösen Spiel gemacht, um ...

  • 01.11.2016 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Kritik an Radikal-Plan / Bald nur noch Groß-Krankenhäuser?

    Halle (ots) - Die Krankenhausgesellschaft Sachsen-Anhalt kritisiert Aussagen der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina zur Struktur der Krankenhäuser im Land. Der Geschäftsführer der Krankenhaus-Gesellschaft, Gösta Heelemann, sagte der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe): "Deutschland hat eine gute flächendeckende ...

  • 28.10.2016 – 19:07

    Mitteldeutsche Zeitung: zur neuen Bildungsstudie

    Halle (ots) - Wer die bildungspolitische Debatte in vielen Bundesländern über längere Zeit verfolgt, weiß: Dort geht es in schöner Regelmäßigkeit immer wieder um Strukturfragen. Ist das dreigliedrige Schulsystem die Wurzel allen Übels? Oder aber führen gerade Formen des längeren gemeinsamen Lernens zum Qualitätsverfall? Nach wie vielen Jahren sollten Schüler ihr Abitur machen? Solcher Streit prägt die ...

  • 28.10.2016 – 19:05

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Reformations-Jubiläum

    Halle (ots) - Martin Luther empörte sich über den Handel mit Ablassbriefen, den seine Kirche schwunghaft betrieb. Wer ein solches Zettelchen kaufte, dem wurde versprochen, seine Seele würde vor Verdammnis gerettet werden. Darüber können die meisten unserer Zeitgenossen bestenfalls noch lachen. Denn wir sind schließlich modern und aufgeklärt - und wir haben ganz andere Probleme! Wir suchen unser Seelenheil im ...

  • 27.10.2016 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ceta

    Halle (ots) - Ein Bündnis mit Kanada birgt nicht allzu viele Risiken für Europa. Das Handelsvolumen ist vergleichsweise gering, beide Blöcke vertreten auf vielen politischen Feldern ähnliche, wenn nicht gar identische Ansichten. Das wird genau genommen ein idealer Testlauf, bei dem sich Vieles bewähren muss: der freie Markt für Wettbewerber aus einem anderen Teil der Erde, die Beschränkungen, mit denen öffentliche Dienstleistungen und Arbeitnehmerrechte dem Zugriff ...

  • 27.10.2016 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Deutschen Bank

    Halle (ots) - Aber mehr als eine Atempause verschafft er Vorstandschef John Cryan nicht. Wieder zeigt sich, wie schwankungsanfällig Quartalsergebnisse sind. Dies gilt mehr noch als für andere Konzerne für die Deutsche Bank, die im Umbruch steckt. Ein Trend lässt sich nicht ablesen. Und schon gar nicht befreit sie Cryan von der Aufgabe, ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Noch immer lastet die ...

  • 26.10.2016 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Erdogan und Armenien

    Halle (ots) - Erdogan lässt auch nichts unversucht, die Liquidierung der Wahrheit mit diplomatischem Druck in europäischen Staaten und in der EU zu vollstrecken. Jetzt hat Er einen Erfolg erzielt: Das Auswärtige Amt hat eine für den 13. November geplante Aufführung der Dresdner Sinfoniker zu den Massakern an den Armeniern im deutschen Generalkonsulat in Istanbul abgesagt. Um Erdogan nicht zu provozieren, hatten die ...