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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 06.06.2016 – 19:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Suspendierung des Leiters des Dessauer Polizeireviers

    Halle (ots) - Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) hat lange sehr viel Geduld mit dem Leiter des Polizeireviers Dessau gehabt. Zwar hat er den Stiefvater des Tatverdächtigen im Mordfall Yangjie Li endlich suspendiert - nachdem öffentlich wurde, dass dieser mit seiner Frau keine 24 Stunden nach der Trauerfeier für das Mordopfer munter ein Gartenlokal eröffnet hat. ...

  • 06.06.2016 – 19:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundespräsident Gauck

    Halle (ots) - Diesen Moment hätten sich viele gerne erspart: Die Kanzlerin, die genug Ärger in den eigenen Reihen hat. Die SPD, die sich zwischen trauriger Koalitionstreue und trotziger Distanzierung entscheiden muss. Die Grünen, die keine Vorentscheidungen für künftige Partner treffen wollen. Und die Bürger, die in großer Mehrheit eine zweite Amtszeit des beliebten Bundespräsidenten wünschten, ohnehin. Der ...

  • 05.06.2016 – 18:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Verdienst Ost-West

    Halle (ots) - Laut Statistik haben die ostdeutschen Mütter trotz mehr Arbeit weniger Geld im Portemonnaie. Grund ist das geringere Lohnniveau im Osten. Wer in den neuen Ländern genauso viel Geld für seine Familie erwirtschaften will, muss einfach länger arbeiten - die Vollzeittätigkeit erscheint da nicht mehr als selbstbewusste Entscheidung, sondern als finanzielle Notwendigkeit. Dass die Löhne im Westen höher ...

  • 05.06.2016 – 18:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gauck

    Halle (ots) - Das Land braucht einen Bundespräsidenten, der das Amt ausfüllen kann. Und warum ist es wichtig, in diesen Tagen darauf noch einmal hinzuweisen? Weil viele Spekulationen darauf hindeuten, dass es nicht darum geht, wer das Amt ausfüllen könnte. Sondern darum, wer Vorschläge machen darf, welche Parteien sich am Ende mit welcher Macht auf wen verständigen können. Oder welche politischen Signale der Kandidat aussenden könnte. Pressekontakt: Mitteldeutsche ...

  • 03.06.2016 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lufthansa

    Halle (ots) - Die Billigtochter Eurowings muss fit gemacht werden, um mit Ryanair und Easyjet mithalten zu können. Dafür müssen Kosten gedrückt und die Flotte muss ausgebaut werden. Doch eben nicht, indem ältere SAS-Maschinen eingesetzt werden. Die Lufthansa muss sich stattdessen neue spritsparende Maschinen beschaffen - die Überalterung der Flotte ist einer der größten Nachteile von Eurowings im Wettbewerb mit ...

  • 02.06.2016 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Terror

    Halle (ots) - Die Besorgnis hat damit zu tun, dass es sich bei den Festgenommenen um Syrer handelt, von denen einzelne über die Balkanroute nach Deutschland gelangten. Zwar hat Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen mehrfach erklärt, dass der Islamische Staat es nicht nötig habe, seine Kämpfer auf diese Weise hierher zu schleusen. Gleichwohl dürfen sich jene bestätigt fühlen, die Flüchtlinge zuerst als Sicherheitsrisiko betrachten. Ihre Ängste sind ...

  • 31.05.2016 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Russland-Sanktionen

    Halle (ots) - Man kann dafür Gründe finden: Unternehmen wollen wieder Geschäfte machen, Bauern ihre Produkte verkaufen. Die AfD macht mit Kritik an der Isolation Russlands Punkte. Und Russland ist in internationalen Konflikten wie beim Syrienkrieg ein wichtiger Mitspieler. Man kann auch Verhandlungstaktik ins Feld führen: Es kann erfolgreicher sein, auch einmal eine Belohnung zu versprechen, statt nur mit Strafen zu ...

  • 30.05.2016 – 20:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Bahn/Verkehr Bahn verteidigt Aufgabe von Verladebahnhöfen

    Halle (ots) - Die Deutsche Bahn AG hat ihre Pläne verteidigt, aus Kostengründen bundesweit 215 von 1.500 Güterbahnhöfen nicht mehr zu bedienen. Die betroffenen Verladestationen machten nur 0,4 Prozent des Gesamtumsatzes der Güterverkehrstochter DB Cargo aus, sagte der Bahn-Konzernbevollmächtigte für Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, Eckart Fricke, am ...

  • 30.05.2016 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Milchgipfel

    Halle (ots) - Gewiss sind diese Ergebnisse des Milchgipfels besser als nichts. Die Ursachen der Krise aber bleiben unangetastet: Die europäische Agrarpolitik subventioniert hoch technisierte Massenerzeugung mit zig Milliarden pro Jahr, um die Landwirtschaft in den Mitgliedsländern zu päppeln. Notwendig ist ein grundlegender Kurswechsel hin zu nachhaltigerem Wirtschaften: Wenn wir schon Milliarden ausgeben, dann für ...

  • 30.05.2016 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Anti-Terror-Gesetz

    Halle (ots) - Der islamistische Terror ist eine Bedrohung für Menschen, Gesellschaften und Staaten. Dem muss mit Prävention und harter Repression begegnet werden. Die entscheidende Frage lautet eher, ob sich Staat und Gesellschaft der vorbeugenden Wirkung einer ausgestreckten Hand in Richtung der Muslime bewusst sind. "Ausgrenzungserfahrungen und empfundene Diskriminierung sind oft genannte Gründe für ...

  • 30.05.2016 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Stasi-Aktenbehörde

    Halle (ots) - Tatsächlich ist die Abschaffung der Behörde nicht notwendig. Eine Kooperation mit dem Bundesarchiv ist sinnvoll. Neue Doppelstrukturen sind sinnlos. Es braucht keinen neuen DDR-Beauftragten. Es braucht keine neue Stiftung. Es braucht auch keinen Demokratie-Campus in Berlin. Ausgerechnet dort! In der alten DDR-Hauptstadt. Aber es braucht die Behörde. Deren Arbeit ist so lange sinnvoll, wie die Gesellschaft ...

  • 29.05.2016 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zum Tarif-Chaos beim Mitteldeutschen Verkehrsverbund:

    Halle (ots) - Bitte möglichst kundenunfreundlich! Das Chaos bei den Tarifen im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) ist ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Mal gilt die Eintrittskarte für das Stadion oder das Konzert in acht, mal in zwölf Zonen als Fahrausweis. Manchmal kann man Bus und Bahn damit zwei Stunden nutzen, manchmal den ganzen Tag. Das ...

  • 29.05.2016 – 19:07

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zum Linken-Parteitag:

    Halle (ots) - Wer am Samstag in der Magdeburger Messe war, der hat ein Ereignis der besonderen Art erlebt. Er sah zunächst eine linke Partei, die sich geschockt zeigte über den Tortenwurf selbsternannter Antifaschisten auf Sahra Wagenknecht. Letztlich aber ersparte ihr der Tortenwerfer eine heikle Debatte über die Flüchtlingspolitik, in deren Zentrum Wagenknecht gestanden hätte. So blieb der Partei gar nichts anderes ...