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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 05.04.2016 – 19:10

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Loveparade

    Halle (ots) - Dummheit und Renommiersucht sind nicht justiziabel. So tauchten einige Namen in der Anklageschrift nicht auf. Das gilt vor allem für den damaligen Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Ein Jahr zuvor hatte Bochum die Loveparade abgelehnt - wegen Sicherheitsbedenken, die auch für Duisburg hätten gelten müssen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 04.04.2016 – 19:06

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Abschiebung von Flüchtlingen in die Türkei

    Halle (ots) - Aber zeigt Europa Handlungsfähigkeit, wie Außenpolitiker der Koalition schon jubeln? Dafür ist es dann doch wirklich etwas früh. Und das EU-Türkei-Abkommen ist zunächst nicht mehr als ein großer Ablasshandel: Europa versucht, sich von der lästigen Pflicht loszukaufen, sich mit Flüchtlingen in nächster Nähe auseinandersetzen zu müssen. ...

  • 04.04.2016 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu "Panama Papers"

    Halle (ots) - In der Veröffentlichung der "Panama Papers" lässt sich vieles erkennen - ein Skandal ganz sicher nicht. Denn ein Skandal setzt die Enttäuschung eines allgemein erwarteten moralischen Verhaltens voraus. Zwar erregte vor einigen Jahren die Nachricht Aufsehen, dass gegen einige hundert Verdächtige wegen Steuerflucht nach Liechtenstein ermittelt werde. Doch das wurde in der Bevölkerung eher als Bestätigung ...

  • 03.04.2016 – 16:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zu "Kenia"-Koalition in Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Man soll den Tag nicht vor dem fertigen Koalitionsvertrag loben. Aber der Weg nach "Kenia" lässt sich gut an. Man muss sich jetzt zwar öfter von Auswärtigen mit lahmen Witzchen veräppeln lassen ("das heißt nicht mehr Sachsen-Anhalt, sondern 'Sachsen-Durchfahrt'"). Aber politisch könnte aus dieser Landtagswahl durchaus Gutes mit Vorbildwirkung weit ...

  • 03.04.2016 – 16:32

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Türkei, Armenien und Völkermord

    Halle (ots) - Stille Zurückhaltung, wie sie die Bundesregierung zuletzt praktiziert hat, dürfte bald nicht mehr möglich sein. Noch im April nämlich will sich der Bundestag in einem gemeinsamen Antrag von CDU, SPD und Grünen damit beschäftigen, wie des Völkermords an den Armeniern vor 100 Jahren zu gedenken sei. Darauf hatte man sich im Februar im Bundestag verständigt. Hinter das Bekenntnis, den Völkermord an den ...

  • 01.04.2016 – 18:26

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Tesla

    Halle (ots) - Dabei hat der Tesla den Vorteil, dass er mit dem Image des umweltfreundlichen Avantgardisten daher kommt. Das ist ein Auto für Multiplikatoren, für Leute, die zeigen wollen, dass sie ganz vorne dabei sind. Kommt nichts dazwischen, wird das Model 3 ein Selbstläufer, der den erfolgsverwöhnten deutschen Autobauern in der noblen Mittelklasse Marktanteile wegnimmt. Gut, dass Musk jetzt die Branche aufmischt: Denn die Demütigung wird Entwickler und Manager in ...

  • 01.04.2016 – 18:23

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen

    Halle (ots) - Das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei, das in wenigen Tagen in Kraft tritt, ist der moralische Bankrott der EU, Konsequenz der fehlenden Bereitschaft ihrer Mitgliedsländer, bei der Aufnahme von Flüchtlingen das humanitäre Minimum zu leisten. Bei Unterzeichnung des Abkommens war bekannt, dass die Türkei den Flüchtlingen den Schutz, zu dem es völkerrechtlich verpflichtet ist, nicht geben kann und auch ...

  • 01.04.2016 – 18:21

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Stasi-Akten

    Halle (ots) - Die Stasi-Akten sollen zum Bundesarchiv, aber zugänglich bleiben. Aus der einstigen Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg soll eine Art "Campus der Demokratie" werden. Und dann soll es einen Aufarbeitungsbeauftragten geben. Längst setzt die Debatte ein. Dass die Behörde, die 100 Millionen Euro jährlich kostet, nicht bleiben kann, ist klar. Und dass die Akten zum Bundesarchiv gehen, ist recht unstrittig. ...

  • 31.03.2016 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lehrermangel in Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - In der ablaufenden Regierungszeit wurden dutzende Schulen geschlossen und nicht genug Lehrer eingestellt. Das hat dazu beigetragen, dass das Land keine neuen Schulden aufnehmen musste. Das strukturelle Schulproblem besteht aber weiter. Es zu lösen ist eine zentrale Aufgabe der neuen Regierung. Dazu braucht es einen starken Minister mit Durchsetzungsvermögen und Organisationstalent. Es müssen mehr Lehrer ...

  • 31.03.2016 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Panzer-Plänen

    Halle (ots) - Moskau kündigt prompt eine Gegenreaktion an. Solange sie innerhalb der russischen Grenzen stattfindet, ist daran nicht viel auszusetzen. Das Verhältnis zwischen Russland und der Nato bleibt deswegen stabil zerrüttet. Denn leider eröffnete der amerikanische Schritt auch keinen Weg zu Besserung. Wichtig ist die Geste innerhalb des Bündnisses. Und in den USA. Obama handelt als Präsident einer Weltmacht. ...

  • 30.03.2016 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu rechten Straftaten in Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Die Zahlen explodieren - nicht zufällig im Einklang mit menschenfeindlichen Hasskommentaren in den Internetforen. Wort und Tat, beides bedingt sich. Zu kurz gegriffen wäre es, den Anstieg von Straftaten wie Beleidigung und Volksverhetzung als vergängliche Phänomene zu betrachten, als vorübergehenden Reflex auf die Migration - sozusagen als braune Mode. Niemand kann darauf hoffen, dass der Fremdenhass ...

  • 30.03.2016 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Einbrüchen

    Halle (ots) - Ein zweiter Blick auf die Zahlen lohnt. Denn wir sind nicht machtlos gegen diese Entwicklung. Die Bürger nicht. Und die Polizei auch nicht. In den Befund fließen nämlich die versuchten Einbrüche ein. Wenn ihre Zahl zunimmt, bedeutet das: Immer mehr Menschen schützen ihre Häuser und Wohnungen. Vorsorge hilft also. Lichtblick Nummer zwei: In Bayern und Baden-Württemberg ist zumindest ein leichter ...

  • 29.03.2016 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Islamisten und Deutschland

    Halle (ots) - In Deutschland ist ja in den letzten Monaten viel über staatliches Versagen geredet worden. Es wurde geltend gemacht mit Blick auf den Zustrom von Flüchtlingen ebenso wie mit Blick auf massenhafte rassistische Übergriffe gegen Unterkünfte derselben. An Belgien kann man nun aber sehr gut sehen, was staatliches Versagen auch bedeuten kann. Manches spricht nämlich dafür, dass es weder zu den letzten ...

  • 29.03.2016 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Satire-Streit mit Erdogan

    Halle (ots) - Wenn der Witz erst einmal von der Leine ist, gibt es nur bedingt Möglichkeiten, ihn mit den Mitteln der Diplomatie wieder einzufangen. Das dürfte auch das Ergebnis von Unterredungen sein, zu denen nun einmal mehr der deutsche Botschafter in Ankara einbestellt wurde. Für den türkischen Präsidenten geht es dabei wohl erst in zweiter Linie um die Darstellung seiner speziellen Ansichten von Kunst- und ...